Bundeskartellamt erlaubt EWE die VNG-Übernahme

Die Wettbewerbsbehörde hatte das Übernahme-Vorhaben vier Monate lang geprüft. Seine Freigabe begründete sie nun mit „positiven wettbewerblichen Entwicklungen im Gasbereich“.

Die Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen-Sachsen war 1990 gegründet worden, um Thüringen flächendeckend mit Erdgas versorgen zu können. Nun verkaufen Eon und VNG das Unternehmen mitsamt seinem Ferngasnetz an einen Infrastruktur-Fonds aus Australien.

EEX übernimmt Powernext

Die deutsche und die französische Energiebörse haben bisher im Strom- und Gashandel zusammengearbeitet. Nun übernimmt EEX den Partner durch einen Anteilstausch.

Verbundnetz Gas und Gasprom bauen in Bernburg einen Untergrundspeicher für Erdgas. Nachdem VNG zwei bestehende Kavernen eingebracht hatte, ging nun der erste gemeinsam gesolte Hohlraum in Betrieb.

Zwei Wissenschaftler des Deutschen Biomasse-Forschungszentrums und ein Praxispartner haben ein Unternehmen gegründet, das den Schadstoffausstoß von Kleinfeuerungsanlagen senken will. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein neuartiger Katalysator für Kaminöfen.

In der Thüringer Stadt hat Danpower ein neues Biomasse-Heizwerk errichtet, das eine alte Anlage ablöst. Ein neues Biomethan-BHKW war schon im vergangenen Jahr fertig geworden.

Das Technologieunternehmen hatte bei seinen Investoren eigentlich schon die Investitionsmittel für eine Massenproduktion seiner organischen Solarzellen einwerben wollen. Doch nun baut es erst einmal mit einer kleineren Summe die Zusammenarbeit mit Produktpartnern und den Vertrieb aus.

Abfälle und Reststoffe können noch viel Bioenergie liefern

In Sachsen lassen sich noch 40 bis 60 kleine Biogasanlagen für Gülle bauen, meint das Umweltministerium. Auch andere biogene Abfälle und Reststoffe können für die Strom- und Wärmeproduktion erschlossen werden.

Bioenergie-Boom in den richtigen Bahnen

In den vergangenen Jahren ist der Ausbau der energetischen Biomasse-Nutzung von der Politik stark abgebremst worden. Dem Deutschen Biomasse-Forschungszentrum in Leipzig gehen die Forschungsthemen dennoch nicht aus, auch wenn die Finanzierung schwieriger werden könnte.

Netzbetreiber wollen Öko-Kraftwerke besser einbeziehen

Die Systemdienstleistungen für ein stabiles Stromnetz werden bisher vor allem von zentralen Großkraftwerken erbracht. Ostdeutsche Netzbetreiber wollen nun auch die schnell wachsende Zahl der dezentralen Anlagen für erneuerbare Energien dafür erschließen.

Ein Kompromissvorschlag des europäischen Energiekommissars sieht vor, dass Naftogas zunächst den nicht umstrittenen Teil seiner Schulden bezahlt. Im Gegenzug soll Gasprom eine Mindestmenge Erdgas liefern, damit die Ukraine über den Winter kommt.

Das Leipziger Gaskraftwerk wurde flexibler und effizienter

In den vergangenen vier Jahren haben die Stadtwerke Leipzig ihr Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk gründlich modernisiert. Nun kann es mehr lukrative Regelenergie produzieren und erhält eine Zulage für die effiziente Stromerzeugung in Kraftwärme-Kopplung.

Am drittgrößten Fernbahnhof Berlins ist eine bewegliche Solaranlage in Betrieb gegangen. Sie schwenkt ihre Modulfläche der Sonne nach und soll so 30 Prozent mehr Strom als eine starre Anlage liefern.

Deutschland und Schweden führen bei Biomethan

In den beiden Ländern gibt es eine große Zahl von Biomethan-Anlagen und eine hohe Produktionsleistung, stellt eine Studie der Internationalen Energieagentur fest. Ein länderübergreifender Biomethan-Markt steht noch am Anfang.

Keine Rechtssicherheit für die Südwest-Kuppelleitung

Wann die Verfassungsbeschwerde gegen die Starkstromleitung durch Thüringen entschieden wird, ist noch nicht absehbar. Der Widerstand der Leitungsgegner lässt bereits erahnen, dass auch der Bau anderer geplanter Stromtrassen schwieriger und langwieriger wird als gedacht.

Netzausbau-Plan für Ökostrom in Ostdeutschland

Die ostdeutschen Hochspannungsnetze müssen in den nächsten Jahren stark ausgebaut werden, um die wachsenden Strommengen aus erneuerbaren Energien zu transportieren. Allein der regionale Netzbetreiber Mitnetz beziffert die dafür nötigen Investitionen auf 500 Millionen Euro.