Kritik an Schieflage bei Stromnetz-Entgelten

Der starke Ausbau erneuerbarer Energien in Ostdeutschland ist eine Ursache dafür, dass die Netzentgelte hier höher sind als in anderen deutschen Regionen. Tamara Zieschang, Wirtschafts-Staatssekretärin in Sachsen-Anhalt, setzt sich daher für eine bundesweite Wälzung der Netzlasten ein.

Die Krise der Solarbranche hat in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen deutliche Spuren hinterlassen. Neue Chancen bieten sich auf dem stark wachsenden Weltmarkt und bei der heimischen Eigenerzeugung von Sonnenstrom.

Mit einem Zukauf konnte Verbundnetz Gas seine tägliche Förderung von Erdöl und Erdgas in Skandinavien auf 4.000 Fass Öläquivalent ausbauen. Dabei entfällt der weitaus überwiegende Teil auf Rohöl der Brent-Qualität.

Solarparks für den russischen Strom-Großmarkt

Der Betreiber des russischen Strom-Großmarktes hat erneut Projekte für Solar-, Wind- und Wasserkraft vergeben. Während Solarkraftwerke auf ein großes Interesse trafen, waren Wind- und Wasserkraft-Projekte weniger gefragt.

Solarion fertigt nun auch flexible Solarfolien-Module, die auf Dächer geklebt werden können und sich für Freiluft-Anwendungen eignen. Anwender sollten sich das Verkleben gut überlegen, denn die Verbindung mit dem Untergrund ist dann dauerhaft.

Gasprom stellt Naftogas auf Vorkasse um

Im aktuellen russisch-ukrainischen Gasstreit hat der russische Energiekonzern Gasprom angekündigt, den ukrainischen Gasversorger Naftogas ab sofort nur noch gegen Vorkasse zu beliefern. Beide Unternehmen machen vor einem Internationalen Schiedsgericht gegenseitig hohe Forderungen geltend.

EEX-Sorge um ungehinderten Strom-Börsenhandel

Eine mögliche Aufspaltung der deutsch-österreichischen Preiszone könnte unabsehbare Risiken für den Strommarkt bergen, warnt der Börsenrat der European Energy Exchange. Zu den Regulierungsbehörden, die derzeit einen solchen Schritt erwägen, gehört die Bundesnetzagentur.

Netzentgelt-Ausgleich könnte Stromkunden entlasten

Die regionalen Unterschiede bei Stromnetz-Entgelten werden sich in den nächsten Jahren durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Bevölkerungsentwicklung weiter verstärken. Ein möglicher Weg, Standortnachteile für die betroffenen Regionen zu vermeiden, ist ein bundesweites solidarisches Umlagemodell für Netzkosten.

Braunkohle: Kampf gegen Staub und Preisverfall

Die Unternehmen der Braunkohlewirtschaft produzierten zuletzt mehr Strom aus weniger Brennstoff und wollen ihre Tagebaue ausweiten. Sorgen bereiten ihnen unerwartete Umweltprobleme und die niedrigen Preise im Strom-Großhandel.

Gasproms Export-Zahlenrätsel gelöst

Der russische Monopolist für leitungsgebundene Erdgasexporte hatte im vergangenen Jahr 2013 die Rückschläge der Wirtschafts- und Finanzkrise offenbar überwunden. Die Zahlen, die Gasprom dazu veröffentlicht, lassen sich allerdings erst nach einem tiefen Blick in den Geschäftsbericht enträtseln.

Stadtwerke Leipzig liefern weiter hohe Gewinne ab

Der kommunale Energieversorger hat sein bereinigtes Geschäftsergebnis weiter ausbauen können. Die Konzernmutter LVV braucht das Geld, um Verkehrsleistungen zu finanzieren und um hohe Risiken aus umstrittenen Finanzgeschäften abzusichern.

Über Erdgaslieferungen nach China hatte der russische Energiekonzern Gasprom schon seit zehn Jahren verhandelt, sich mit dem chinesischen Partner CNPC aber bisher nicht über den Preis einigen können. Nun wurde ein Vertrag geschlossen, die Lieferungen könnten im Jahr 2019 beginnen.

Der chinesische Kohlekonzern Shenhua Ningmei will eine riesige Anlage bauen, die flüssige Energieträger aus Kohle produzieren kann. Die dafür nötige Synthesegas-Technologie wurde im sächsischen Freiberg entwickelt.

Speicher für das Leipziger Fernwärmenetz

Ein Wärmespeicher soll die Energieversorgung der Stadt sicherer machen und dabei helfen, den Betrieb des Heizkraftwerks zu optimieren. Die riesigen Stahldruckbehälter, die dafür nötig sind, werden mit nächtlichen Schwerlast-Transporten angeliefert.

Eine neue organische Solarzelle des Dresdner Entwicklungsunternehmen Heliatek ist teilweise durchsichtig, kann aber auch relativ effizient Strom produzieren. Bei künftigen Produkten soll es möglich sein, das Verhältnis zwischen Lichtdurchlässigkeit und Stromumwandlung an den jeweiligen Bedarf anzupassen.

Vattenfalls Manager denken über Synthesegas nach

Bei konstant hohen Preisen für Erdgas und Erdöl könnte der Energiekonzern künftig aus Braunkohle nicht nur Strom und Wärme, sondern auch flüssige Brennstoffe und synthetisches Erdgas herstellen. Die dafür nötige Technik wird von deutschen Anlagenbauern schon produziert, aber bisher vor allem ins Ausland geliefert.