Der Braunkohleförderer transportiert den heimischen Brennstoff zunehmend über lange Strecken nach Niedersachsen und Tschechien. Zumindest die Auslandslieferungen sollen nun wohl zum Jahresende eingestellt werden.

Der russische Energiekonzern soll eine umfassende Strategie zur Abschottung der mittel- und osteuropäischen Erdgasmärkte verfolgen, um überhöhte Preise für seine Lieferungen verlangen zu können. Zu diesem vorläufigen Ergebnis kam die Europäische Kommission in einem Prüfverfahren, das seit zweieinhalb Jahren läuft.

Strombörse Epex Spot übernimmt Energiebörse APX

Ergänzt: Die deutsch-französische Strombörse Epex Spot hat mit der niederländischen Energiebörse APX eine Integration der Geschäfte vereinbart. Die Übernahme soll durch einen verzweigten Anteilstausch vollzogen werden.

Die Energietochter EVH will gemeinsam mit Trianel regionale und bundesweite Windkraft-Projekte umsetzen. Außerdem hat sich das kommunale Unternehmen vorgenommen, den Bau und Betrieb von Block-Heizkraftwerken und anderen dezentralen Heizungsanlagen auszubauen.

Die Bundesnetzagentur und die Betreiber der Ostseepipeline-Anschlussleitung hatten mit einem Vergleichsvertrag versucht, die regulatorische Teilblockade der Transitstrecke zu lösen. Dieser Versuch ist nun an der fehlenden Zustimmung der Europäischen Kommission gescheitert.

Der russische Energiekonzern Gasprom und der ukrainische Energiekonzern Naftogas haben das sogenannte Winterpaket verlängert, mit dem sie im vergangenen Herbst ihre Konflikte entschärft hatten. Damit gelten die Regelungen zunächst für weitere drei Monate.

Gasprom stellt seinen VNG-Anteil in die Gerüchteküche

Der russische Energiekonzern streut die zunächst halboffizielle und später teilweise bestätigte Information, dass er seinen Anteil am Leipziger Verbundnetz Gas an den Mehrheitsaktionär EWE verkauft. Damit würden die Oldenburger ihren Einfluss bei VNG weiter ausbauen – aber auch eine überraschende Wende scheint weiterhin möglich zu sein.

Im Windpark Streumen bei Riesa werden zwei ältere Windräder durch zwei moderne Großanlagen ersetzt. Eines davon ist das Projekt einer Energiegenossenschaft, die vor allem die Anwohner als Mitglieder und Teilhaber gewinnen will.

Solarstrom-Eigenversorgung für Unternehmen bleibt sinnvoll

Seit August 2014 wird für selbst erzeugten und verbrauchten Solarstrom eine anteilige EEG-Umlage fällig. Dennoch ist er in den meisten Fällen immer noch günstiger als der Strom vom jeweiligen Energieversorger.

Im Verteilnetz-Gebiet von Mitnetz Gas wurden im vergangenen Jahr zwei Biomethan-Anlagen gebaut, doch von drei weiteren Projekten haben sich die Investoren verabschiedet. Im laufenden Jahr sollen wieder zwei Anlagen ans Netz gehen.

Der Stromnetz-Betreiber hat sich vorgenommen, im laufenden Jahr 2015 insgesamt 129 Mio. Euro in seine Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze zu investieren. Weitere 168 Mio. Euro sollen in Sanierung, Instandhaltung und Betrieb des Netzes fließen.

Beteiligungsverkauf treibt den Gewinn bei Verbundnetz Gas

Der Verkauf eines Tochterunternehmens ermöglicht dem Erdgasimporteur einen hohen Gewinn. Für den aktuellen Rückgang der Großhandelspreise sieht er sich gut gerüstet.

Der Nordhäuser Anteil an Verbundnetz Gas bleibt kommunal

Leipzig und Wittenberg übernehmen von Nordhausen einen Anteil am Erdgasimporteur Verbundnetz Gas. Ob der kommunale Einfluss bei diesem Unternehmen weiterhin gesichert bleibt, hängt vom Verkauf der Erfurter und möglicherweise auch der Dresdner VNG-Anteile ab.

Das Landes-Verwaltungsamt Weimar hatte im Januar das Baurecht für den dritten und letzten Thüringer Abschnitt der Höchstspannungsleitung erteilt. Doch ob die Leitungsgegner das Projekt weiter verzögern oder sogar ganz verhindern können, ist damit noch nicht geklärt.

Mibrag lässt sich Braunkohle-Exporte genehmigen

Ergänzt: Derzeit läuft der bergrechtliche Zulassungsprozess für den Hauptbetriebsplan des Mibrag-Tagebaus Profen. Dieser Plan enthält deutliche Hinweise auf die fragwürdigen Langstrecken-Transporte für Rohbraunkohle, von denen die Landesregierung Sachsen-Anhalts nichts wissen will.

Das Thalheimer Unternehmen hat die Module für das bisher größte Solarkraftwerk in Polen geliefert. Bisher spielt Solarstrom eine marginale Rolle in der polnischen Energieversorgung, doch das könnte sich bald ändern.