Speicher für das Leipziger Fernwärmenetz

Ein Wärmespeicher soll die Energieversorgung der Stadt sicherer machen und dabei helfen, den Betrieb des Heizkraftwerks zu optimieren. Die riesigen Stahldruckbehälter, die dafür nötig sind, werden mit nächtlichen Schwerlast-Transporten angeliefert.

Vattenfalls Manager denken über Synthesegas nach

Bei konstant hohen Preisen für Erdgas und Erdöl könnte der Energiekonzern künftig aus Braunkohle nicht nur Strom und Wärme, sondern auch flüssige Brennstoffe und synthetisches Erdgas herstellen. Die dafür nötige Technik wird von deutschen Anlagenbauern schon produziert, aber bisher vor allem ins Ausland geliefert.

Betreiber von Biogasanlagen müssen kein großes Risiko eingehen, um ihren Strom direkt zu  vermarkten. Alle Möglichkeiten des Marktes können sie allerdings erst nutzen, wenn sie ihre Anlage flexibilisieren – doch das will wiederum gut überlegt sein.

Konzepte für flexible Biogasanlagen

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum hat untersucht, wie eine bestehende Biogasanlage mit gut ausgebauter Wärmeproduktion für eine bedarfsgerechte Stromproduktion genutzt werden kann. Dabei erwiesen sich zwei Konzepte als aussichtsreich.

Die norwegische Tochtergesellschaft des ostdeutschen Erdgas-Großhändlers Verbundnetz Gas war mit einer Erkundungsbohrung in Küstengewässern erfolgreich. Eine weitere Bohrung soll nun zusätzliche Erkenntnisse über die nähere Umgebung bringen.

Verbundnetz Gas und der besondere Klang von Wintershall

Kommentar: Das Wort „Wintershall“ hat für jemanden, der die Entwicklung des ostdeutschen Gasgroßhändlers VNG Verbundnetz Gas über längere Zeit verfolgt hat, einen besonderen Klang. Wintershall, eine Tochtergesellschaft des Chemiekonzerns BASF, gehörte zu den ersten Aktionären, als VNG im Jahr 1991 von der Treuhand privatisiert wurde.

Wintershall verschafft EWE die Mehrheit bei VNG

Das BASF-Tochterunternehmen verkauft seine VNG-Anteile an den Großaktionär EWE. Damit erreicht der Oldenburger Energiekonzern nun im zweiten Anlauf die Mehrheit bei dem Leipziger Unternehmen, das bisher weitgehend eigenständig war.

Verbundnetz Gas meistert seine Langfristverträge

Teure Einkaufsverpflichtungen für Erdgas hatten den Energiekonzern vor zwei Jahren noch tief in die roten Zahlen geführt. Inzwischen hat er sich mit seinen Lieferanten auf marktgerechte Anpassungen geeinigt und erhält hohe Ausgleichszahlungen.

Die stärksten Windräder stehen an der Ostseeküste

Die neuen Windkraftanlagen, die im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern aufgestellt wurden, hatten eine durchschnittliche Spitzenleistung von 2.974 Kilowatt. Beim Anlagenzubau liegt das Land im bundesweiten Vergleich an dritter Stelle.

Baubremse für Biogasanlagen

Der Zubau von Biogasanlagen in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Die schon bestehenden Anlagen sollen künftig flexibel Strom erzeugen, doch der dafür nötige Umbau kommt bisher nur sehr langsam voran.

Bei Erkundungsbohrungen vor Norwegens Küste sind der norwegische Energiekonzern Statoil und mehrere Partnerunternehmen auf Erdöl und Begleitgas gestoßen. Zu den beteiligten Unternehmen gehört VNG Norge, das seine Ressourcen mit diesem Fund deutlich ausbauen kann.

Leipzig zieht die Gas- und Strompreisbremse

In der Gas-Grundversorgung geben die Stadtwerke sinkende Kosten an ihre Kunden weiter. In der Strom-Grundversorgung können sie steigende Staatsumlagen mit einem günstigeren Einkauf ausgleichen.

Im Hybridkraftwerk Prenzlau produziert Enertrag aus Windstrom den chemischen Energieträger Wasserstoff, um ihn vor Ort zu speichern und bedarfsgerecht zu verstromen. Künftig soll dieser Wind-Wasserstoff auch ins Ferngasnetz einspeist und an die Gaskunden von Greenpeace Energy geliefert werden.

Kohlendioxid aus Rauchgas und Umgebungsluft

Cottbuser Wissenschaftler arbeiten daran, CO2-haltiges Rauchgas aus Kraftwerken für die Produktion von synthetischem Erdgas zu nutzen. Ein Schweizer Unternehmen gewinnt das Treibhausgas aus der Luft, um es als Rohstoff verkaufen zu können.

Verbundnetz Gas richtet den Blick auf Wasserstoff

Am Erdgas-Speicherstandort Bad Lauchstädt soll künftig auch der zukunftsträchtige chemische Energieträger Wasserstoff produziert, weiterverarbeitet und gespeichert werden. Mit seiner Speicherung in unterirdischen Kavernen gibt es europaweit bisher kaum Erfahrungen.

Zusätzlich zur umstrittenen Südwest-Kuppelleitung hatten die Übertragungsnetz-Betreiber den Bau einer weiteren Höchstspannungsleitung durch den Thüringer Wald beantragt. Damit waren sie auf die Ablehnung der Thüringer Landesregierung gestoßen.