Stromtrassen bei Bad Lauchstädt 2015 klein

Die Übertragungsnetz-Betreiber wollten ihre Höchstspannungs-Stromleitungen mit einem Investitionsaufwand von 61 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 ausbauen. Doch die zuständige Regulierungsbehörde hält längst nicht alle vorgeschlagenen Maßnahmen für erforderlich.

Fernwärme Übergabestation klein

Die Stadtwerke Leipzig wollen die Wärmelieferungen aus dem Braunkohle-Kraftwerk Lippendorf vollständig ersetzen. Dazu investieren sie 300 Millionen Euro in eigene Wärmeerzeuger und -speicher.

Windpark 092017 klein

Die sächsische Regierungskoalition wollte ein neues Energie- und Klimaprogramm erarbeiten, konnte sich aber nicht auf die Ausbauziele für erneuerbare Energien einigen. Drei Monate vor der Landtagswahl greift der SPD-Wirtschaftsminister das Thema nun wieder auf.

SWL Netz 052018 klein

Die stadteigenen Versorgungsunternehmen haben zur Bilanz-Pressekonferenz erstmals seit Jahren wieder Geschäftsberichte vorgelegt. Damit war es diesmal möglich, den Geschäftsführern direkte Fragen dazu zu stellen.

Böhlen mit Lippendorf klein

Enge gesetzliche Rahmenbedingungen und eine begrenzte Akzeptanz in der Bevölkerung bremsen die sächsische Ökostrom-Produktion. Die Regierungskoalition aus CDU und SPD konnte sich nicht auf ein neues Ausbauziel einigen.

KW Lippendorf mit Kirche 2017 a klein

Als Vattenfall im Jahr 2016 seine Braunkohlegesellschaften abgab, kündigte der schwedische Konzern eine umfangreiche Finanzausstattung für sie an. Doch in den Jahresabschlüssen der Bergbau- und Kraftwerksgesellschaften ist bisher davon relativ wenig zu finden.

Schleenhain Tagebauschild klein

Mehr Braunkohle-Absatz und höhere Kohlepreise beförderten das Geschäft. Bei der zuletzt verlustreichen Tochter HSR ermöglichten die Einnahmen aus der Sicherheitsbereitschaft für das ausgediente Kraftwerk Buschhaus schwarze Zahlen.

KW Lippendorf 20122018 klein

Der Betreiber des Großkraftwerks Lippendorf zeigt sich bereit, die Liefermengen abzusenken und andere Energieträger in die Fernwärme-Produktion einzubeziehen. Ob die vom Kohleabbau bedrohten Gemeinden Pödelwitz und Obertitz erhalten werden können, berücksichtigt er in seinen Überlegungen bisher nicht.

Dach Solaranlagen klein

Büro- und Produktionsgebäude haben Dächer, auf denen Unternehmen ihren eigenen Solarstrom erzeugen können. Sogar die Windstrom-Produktion ist auf Betriebsgeländen möglich, wenn auch deutlich schwieriger.

Jaenschwalde klein

Die Sicherheitsbereitschaft für Braunkohle-Kraftwerke kostet die Stromkunden viel Geld, ihr Nutzen für den Klimaschutz ist aber sehr fraglich. Bei künftigen Kraftwerksstilllegungen könnte der Fehler behoben werden.

KW Lippendorf 092017 2 klein

Die Stadtwerke beziehen derzeit 60 Prozent ihrer Fernwärme aus dem Braunkohle-Großkraftwerk Lippendorf. Um diese Lieferungen schrittweise ablösen zu können, wollen sie die eigene Wärmeerzeugung durch Erdgas und erneuerbare Energiequellen ausbauen.

Mibrag Schleenhain klein

Der tschechische Energie- und Industriekonzern hat bisherige Mitaktionäre ausgezahlt. Damit ist Daniel Křetínský nun nahezu zum Alleinaktionär des Konzerns aufgestiegen, der für die ostdeutsche Braunkohle eine entscheidende Bedeutung hat.

PST Roehrsdorf klein

Übertragungs-Netzbetreiber aus Ostdeutschland, Polen und Tschechien bauen derzeit ein System von Phasenschieber-Transformatoren an ihren Grenzkuppel-Leitungen auf. Damit wollen sie ungeplante Ringflüsse vermindern und so mehr planbare Transportmöglichkeiten erschließen.

EEX Uebergang 042018 klein

Bisher konnte Strom zwischen Deutschland und Österreich unbegrenzt gehandelt werden, obwohl die Transportmöglichkeiten beschränkt sind. Dieser Engpass zwischen den Nachbarländern wird nun bewirtschaftet.

Windpark 092017 klein

Der Freistaat will sich neue Ziele für den langfristigen Ausbau der Ökostrom-Produktion setzen. Dazu holt er nun mit einem Online-Beteiligungsverfahren die Meinungen der Bürgerinnen ein.

Europahaus Blick klein

Die Energierechnung für kleine Strom- und Gasverbraucher wächst ab Januar 2019 erneut spürbar an. Für Haushalts- und Gewerbekunden mit besonders hohem Verbrauch wird es dagegen billiger. Einen Widerspruch zum Klimaschutz sehen die Stadtwerke darin nicht.