Die Ukraine will ab 2016 Flüssigerdgas importieren und sich so weniger abhängig von Erdgaslieferungen aus russischen Leitungen machen. Doch die dafür notwendigen Investoren fehlen bisher.

In der Norddeutschen Energiegenossenschaft können sich Bürger seit zwei Jahren am Bau von Ökokraftwerken beteiligen. Auf diese Weise sind inzwischen zwölf Solarstrom-Anlagen mit 7 Megawatt Spitzenleistung gebaut worden.

Verbundnetz Gas kauft Goldgas

VNG steigt mit der Übernahme ins bundesweite Geschäft mit Haushaltskunden ein. Goldgas bringt nach einer Konsolidierung 130.000 Kunden mit.

Der Brennstoff fällt bei der Erdölförderung des russischen Konzerns im Kaspischen Meer als Nebenprodukt an. Bis 2015 will Lukoil das bisher oft abgefackelte Begleitgas fast vollständig nutzbar machen.

Solarion saniert sich unter einem Schutzschirm

Der Hersteller von biegsamen Dünnschicht-Solarzellen und -modulen will das Schutzschirm-Verfahren in zwei bis drei Monaten abschließen. Die Gründe dafür liegen wahrscheinlich in einem Streit mit dem taiwanesischen Großaktionär Walsin Lihwa.

Besserer Gaseinkauf sorgt wieder für VNG-Gewinne

Der Erdgasimporteur Verbundnetz Gas hat sich mit seinen beiden wichtigsten Vorlieferanten über Anpassungen der teuren Langfristverträge einigen können. Das meiste Erdgas kauft er inzwischen im kurz- und mittelfristigen Handel ein.

Ein neues LNG-Werk nahe der fernöstlichen russischen Hafenstadt Wladiwostok soll ab 2018 verflüssigtes Erdgas produzieren, das per Tankschiff über die Meere transportiert werden kann. Der Rohstoff dafür kommt aus den Förderregionen Sachalin, Jakutsk und Irkutsk.

Dreizehn Länder vernetzen ihre Strommärkte

Die nordwest-europäische Preiskopplung soll das Engpass-Management bei grenzüberschreitenden Übertragungsleitungen deutlich verbessern. Damit könnte mehr Strom als bisher über die zwanzig Grenzen zwischen den beteiligten Ländern fließen.

Chorens „Beta“-Anlage zur Demontage verkauft

Als Zwischenerwerber der Freiberger Demonstrationsanlage für synthetische Bio-Energieträger tritt ein ungenanntes amerikanisches Unternehmen auf. Die verbliebenen Mitarbeiter der insolventen Choren-Gruppe erhielten im vergangenen Oktober ihre Kündigung.

Mehr Transparenz beim Gasnetz-Ausbau

Die deutschen Betreiber von Ferngasleitungen müssen seit 2012 jährlich einen Netzentwicklungsplan für jeweils zehn Jahre vorlegen. Seine erste Ausgabe war der Bundesnetzagentur allerdings noch nicht transparent genug.

Neue Solar-Großkraftwerke in Brandenburg

In Neuhardenberg, Templin und Döbern sind im vergangenen Jahr wieder riesige Fotovoltaik-Freiflächenanlagen entstanden. Bayern baut deutlich kleinere Solarstrom-Anlagen – davon aber sehr viele.

Derzeit wird Strom aus erneuerbaren Energien in Polen über ein Zertifikate-System vergütet, das Großunternehmen begünstigt. Ein neues Gesetz soll nun die Bedingungen für Mikro- und Kleinanlagen deutlich verbessern.

Durch veränderte Einspeisevergütungen für Strom ist der Neubau von Biogasanlagen in Deutschland auf weniger als ein Drittel eingebrochen. Der Fachverband befürchtet nun Arbeitsplatz-Abbau und Insolvenzen bei den Anlagenherstellern.

Auf sächsischen Böden erreicht die bisher wenig beachtete Pflanze ähnliche Biomasse-Erträge wie der viel angebaute Mais. Aber in Sachsen hält sich der Maisanbau ohnehin noch in Grenzen.

Mit neuen Absorbermaterialien können Solarzellen von Heliatek mehr Strom aus Licht als bisher erzeugen. Diesen Laborerfolg will das Dresdner Unternehmen nun auf seine erste Produktionslinie übertragen.

Der russische Energiekonzern Gasprom hat die großen Erdgasvorräte der Halbinsel Jamal zunächst mit Pipelines über das Festland erschlossen. Nun verbündet er sich mit einem Partner, um das Jamal-Erdgas auch verflüssigen und per Tankschiff in alle Welt exportieren zu können.