Das Tochterunternehmen des RWE-Konzerns betreibt inzwischen sechs polnische Festland-Windparks. Große Windkraft-Projekte im Land verfolgen auch andere ausländische Unternehmen, einheimische Kraftwerksbetreiber kaufen sich mitunter ein.

Der Energiekonzern Eon will an deutschen und russischen Selbstbedienungs-Großhandelsmärkten gasbetriebene Blockheiz-Kraftwerke bauen. Das Handelsunternehmen Metro senkt damit Energiekosten und Kohlendioxid-Ausstoß.

Im ostpolnischen Kraftwerk Stalowa Wola wollen Tauron und PGNiG einen Kraftwerksblock mit Gas- und Dampfturbinen-Technik bauen. Die erste derartige Anlage im Land soll bestehende Steinkohle-Blöcke ersetzen und so den Kohlendioxid-Ausstoß des Kraftwerks senken.

Bisher kam es für die Betreiber von Biogasanlagen nur darauf an, möglichst viel Strom zu produzieren und in die Netze einzuspeisen. Inzwischen kann es sich lohnen, den Strom dann zu erzeugen, wenn der Bedarf am größten ist.

Überraschung im Übertragungsnetz

Eigentlich gibt es genügend konventionelle Kraftwerke und Stromleitungen, um die schwankende Stromerzeugung aus Sonne und Wind auszugleichen. Doch die Prognose- und Regelsysteme der Netzbetreiber sind noch nicht auf die großen Mengen des unstetigen Ökostroms eingestellt. 

Umweltauswirkungen der Braunkohle-Verstromung

Die Stromproduktion aus Braunkohle ist nach der Abschaltung von acht deutschen Atomkraftwerken wieder deutlich gestiegen. Das ist ein Grund, den Einfluss der Braunkohlewirtschaft auf die Umwelt einmal näher zu betrachten.

MVV Energie und RES Projects hatten im vergangenen Herbst in Sachsen-Anhalt eine Biomethan-Anlage in Betrieb genommen. Nun bauen sie am nächsten Projekt in der Region.

Ein Wiener Unternehmen installiert seit drei Jahren Solarparks im sonnenreichen Süden des Landes. Die größte Anlage steht auf der Halbinsel Krim.

Die Gastransport-Magistrale Jamal-Europa soll um ein Teilstück ergänzt werden, das von Belarus über Polen in die Slowakei führt. Damit würden Gasprom und seine Kunden in Mittel- und Westeuropa weniger abhängig von ukrainischen Transitleitungen.

Streit um den „Tod aus dem Schlot“

Greenpeace macht Luftschadstoffe aus deutschen Kohlekraftwerken für gravierende Gesundheitsschäden verantwortlich und fordert den Kohleausstieg bis 2040. Die Kraftwerksbetreiber weisen dies zurück und präsentieren ihre Erfolge bei der Schadstoff-Verringerung.

Knapp fünf Jahre nach seinem Einstieg in die Sonnenstrom-Technik will der Stuttgarter Konzern nun wieder aus der kristallinen Fotovoltaik aussteigen. Nur ein Entwicklungsunternehmen für Dünnschicht-Technologien soll weitergeführt werden.

Die Ukraine will ab 2016 Flüssigerdgas importieren und sich so weniger abhängig von Erdgaslieferungen aus russischen Leitungen machen. Doch die dafür notwendigen Investoren fehlen bisher.

In der Norddeutschen Energiegenossenschaft können sich Bürger seit zwei Jahren am Bau von Ökokraftwerken beteiligen. Auf diese Weise sind inzwischen zwölf Solarstrom-Anlagen mit 7 Megawatt Spitzenleistung gebaut worden.

Verbundnetz Gas kauft Goldgas

VNG steigt mit der Übernahme ins bundesweite Geschäft mit Haushaltskunden ein. Goldgas bringt nach einer Konsolidierung 130.000 Kunden mit.

Der Brennstoff fällt bei der Erdölförderung des russischen Konzerns im Kaspischen Meer als Nebenprodukt an. Bis 2015 will Lukoil das bisher oft abgefackelte Begleitgas fast vollständig nutzbar machen.

Solarion saniert sich unter einem Schutzschirm

Der Hersteller von biegsamen Dünnschicht-Solarzellen und -modulen will das Schutzschirm-Verfahren in zwei bis drei Monaten abschließen. Die Gründe dafür liegen wahrscheinlich in einem Streit mit dem taiwanesischen Großaktionär Walsin Lihwa.