Hintergrund-Berichte zum Energie-Großhandel
  • Der Strombörsen-Handel soll Transport-Engpässe berücksichtigen

    Der wachsende Strombörsenhandel in der deutsch-österreichischen Preiszone überfordert zunehmend die tatsächlichen Möglichkeiten des Stromtransports und erzeugt unerwünschte Nebenwirkungen in Nachbarländern. Die Regulierungsagentur Acer hat deshalb eine Teilung der Preiszone vorgeschlagen, doch die Energiebörse EEX und Österreich wehren sich dagegen.

    

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  • EEX übertrifft sich selbst

    EEX übertrifft sich selbst

    Der Energiebörsen-Konzern hat sein Geschäft im vergangenen Jahr durch mehrere Übernahmen stark ausgebaut. Aber auch ohne diese Effekte hätte er kräftig zugelegt.

  • Auf der Suche nach realistischen Strompreissignalen

    Die Energiebörse EEX European Energy Exchange und das DIW Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sprechen sich dafür aus, die einheitliche deutsch-österreichische Strombörsen-Preiszone trotz der damit verbundenen Belastungen zu erhalten. Als Voraussetzung dafür gilt ein ausreichender Ausbau der Stromnetze, doch der ist umstritten.

    
  • Herkunftsnachweise für Grünstrom gehen an die Börse

    Die Leipziger Energiebörse EEX European Energy Exchange will mehr Transparenz in den europaweiten Handel mit Herkunftsnachweisen für Wasser- und Windkraft bringen. Doch die bloße Umetikettierung von Graustrom bleibt bei näherer Betrachtung unglaubwürdig. Sie bringt keinen echten Fortschritt für die Marktintegration von Ökostrom, der in Deutschland physisch erzeugt wird und über Netzengpässe transportiert werden muss.

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  • Redispatch – eine teure Stütze für den einheitlichen Strombörsen-Preis

    Zwischen Thüringen und Bayern gibt es einen großen Stromleitungs-Engpass, der den eigentlich notwendigen Transport von Ostdeutschland nach Süddeutschland stark einschränkt. Damit dennoch in ganz Deutschland ein einheitlicher Strombörsen-Preis ermittelt werden kann, nutzen die Übertragungsnetz-Betreiber zunehmend den sogenannten „Redispatch“. Die steigenden Mehrkosten für diesen eigentlich marktfremden Eingriff tragen kleine und mittelgroße Stromkunden.

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  • Einheit und Vielfalt beim Strombörsen-Preis

    In Deutschland greifen die Übertragungsnetz-Betreiber zunehmend in den Strommarkt ein, um trotz unterschiedlicher regionaler Marktsituationen künstlich einen einheitlichen Strombörsen-Preis aufrecht zu erhalten. In Nordeuropa ermittelt die Strombörse Nordpool Spot dagegen für viele kleine Marktgebiete situationsgerechte Preise. Doch dieses Modell sei nicht auf Kontinentaleuropa übertragbar, meint die Bundesnetzagentur.

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  • Prisma lenkt Gastransport-Handel auf eine Plattform

    Prisma lenkt Gastransport-Handel auf eine Plattform

    Mit einer gemeinsamen Kapazitäts-Plattform für Gas-Fernleitungsnetze wollen neunzehn europäische Netzbetreiber den grenzüberschreitenden Transport erleichtern. Dazu soll ein Leipziger Unternehmen, das derzeit die deutsche Plattform betreibt, nach Brüssel umziehen.

  • BASF öffnet deutschen Gasgroßhandel für Gasprom

    Gasprom Zentrale klein Der deutsche Chemiekonzern sichert sich durch ein Tauschgeschäft mit dem russischen Partner einen erweiterten Zugang zu Erdgasvorkommen in Westsibirien. Im Gegenzug soll Gasprom einen direkten Zugang zu deutschen Großkunden für Erdgas erhalten.

  • Gasprom übernimmt den Erdgashandel von BASF

    Der russische Energiekonzern soll alleiniger Eigentümer der Erdgashändler Wingas, WIEH und WIEE werden. Im Gegenzug kann die BASF-Tochter Wintershall ihre Erdgasförderung in Westsibirien weiter ausbauen.

  • Eine neue EEX-Tochter übernimmt die Gasbörse

    Eine neue EEX-Tochter übernimmt die Gasbörse

    Die Egex European Gas Exchange soll rückwirkend zum 1. Januar 2012 in Leipzig den Betrieb mit Spot- und Terminmarkt für Erdgas aufnehmen. Fünf Jahre nach dem Start des börslichen Gashandels in Deutschland will EEX damit den  Weg für Kooperationen im Gashandel öffnen. 02/07/2012

  • Erdgasimporteure ringen um marktgerechte Einkaufspreise

    Der Wandel des Erdgasmarktes setzt die deutschen Importeure unter Preisdruck. Weil sie Erdgas aus ihren Langfristverträgen teilweise teurer einkaufen müssen, als sie es absetzen können, erwirtschaften sie derzeit hohe Verluste. 20/02/2012

  • Kältewelle schiebt Gasbörsen an

    Kältewelle schiebt Gasbörsen an

    Der gestiegene Erdgasbedarf bei niedrigen Temperaturen hat sich an den Spotmärkten in Leipzig und Paris deutlich niedergeschlagen. Der russische Produzent Gasprom hatte zeitweise Schwierigkeiten, alle Lieferwünsche seiner europäischen Kunden zu erfüllen. 08/02/2012

  • EEX plant den ersten Schritt auf den britischen Gasmarkt

    Im Mai 2011 hatte die Leipziger Energiebörse einen kurzfristigen Erdgashandel im niederländischen Marktgebiet TTF gestartet. Nachdem er sich gut entwickelt hat, will EEX nun in Großbritannien zunächst das Clearing für Gasmarkt-Kontrakte anbieten. 11/01/2012

  • EEX erschließt sich den niederländischen Gashandel

    EEX erschließt sich den niederländischen Gashandel

    Die Leipziger Energiebörse hat seit Mai einen gut laufenden Erdgas-Spothandel für das Marktgebiet Title Transfer Facility aufgebaut. Im Emissionshandel versteigert sie Berechtigungen für die Niederlande und Litauen. 25/11/2011

  • EEX erweitert den Gasbörsen-Handel in Raum und Zeit

    EEX erweitert den Gasbörsen-Handel in Raum und ZeitDie European Energy Exchange EEX hat einen durchgehenden Gashandel eingeführt und ihn auf das niederländische Marktgebiet Title Transfer Facility TTF ausgedehnt. Gleichzeitig stellte die Leipziger Energiebörse ihren Gas-Spotmarkt auf ein neues Handelssystem um. 01/06/2011

  • Die Gaswirtschaft im Tal der Großhandelspreise

    kwhkleinEin Überangebot an Erdgas hat in den vergangenen Monaten zu einem Preissturz auf den europäischen Großhandels-Marktplätzen geführt. Bewegliche Versorger und Großkunden können sich deshalb günstige Einkaufspreise sichern. 10/2010