Hintergrund-Berichte zum Stromnetz-Ausbau
Die deutschen Übertragungsnetz-Betreiber planen und bauen derzeit mehrere überregionale Höchstspannungs-Stromleitungen. Sie sollen künftig Strom aus dem Norden und Osten nach Süddeutschland transportieren, um dort nach der Abschaltung von Atomkraftwerken den steigenden Importbedarf zu decken.
Auf welche Schwierigkeiten solche Leitungsprojekte stoßen können, hatte unter anderem das Projekt der sogenannten Südwest-Kuppelleitung gezeigt. Sie führt von Ostdeutschland durch den Thüringer Wald nach Bayern. Ihr Bau stieß in Thüringen auf starke Widerstände, die zu langen Bauverzögerungen führten.
Einen Ausbau ihrer Stromleitungen planen auch die Betreiber der regionalen Hochspannungs-Verteilnetze, um die wachsenden Strommengen aus erneuerbaren Energien aufnehmen zu können. Die Kosten des regionalen Netzausbaus tragen überwiegend kleine und mittelgroße Stromverbraucher in den Regionen, in denen die Leitungen gebaut werden. Sie bezahlen die Kosten für Bau und Betrieb der Netze mit den Netzentgelten, die auf ihrer Stromrechnung erscheinen. Strom-Großverbraucher sind dagegen weitgehend von den Netzentgelten befreit.
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Ökostrom wird ohne Umweg billiger

Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien können regional dazu genutzt werden, niedrige Energiepreise zu sichern und enge Kreisläufe der Wertschöpfung aufzubauen. Feldheim in Brandenburg hat mit seinem "Dorfwerk" bereits eine weitgehend unabhängige Energieversorgung erreicht, andere Kommunen arbeiten daran. 01/04/2011
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Die europäischen Strommärkte vernetzen sich
Mit Marktkopplungen versuchen Strombörsen und Netzbetreiber, bestehende Engpässe bei der grenzüberschreitenden Stromübertragung besser zu bewirtschaften. Das Ziel ist eine koordinierte Strompreis-Ermittlung von Finnland bis Portugal. 02/2010
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