Ukraine

  • gasprom_stop_kleinDer russisch-ukrainische Gasstreit hat zu einem Lieferstopp für russisches Erdgas auf dem ukrainischen Transitweg nach Europa geführt. Während es in mehreren ost- und mitteleuropäischen Ländern zu Engpässen bei der Gasversorgung kam, konnten deutsche Versorger auf andere Lieferanten und auf ihre Untergrund-Speicher zurückgreifen. 01/2009
  • Die Erdgas-Pipeline Vojany-Ushgorod war einmal gebaut worden, um russisches Erdgas aus ukrainischen Transitleitungen in die Slowakei zu liefern. Dafür wurde sie nie genutzt, und jetzt dient sie dem Transport in umgekehrter Richtung.

  • Mit ihren Krediten fördert die Entwicklungsbank EBRD in der Ukraine gezielt Projekte, mit denen der hohe Energieverbrauch gesenkt werden kann. Die Möglichkeiten zum Energiesparen sind enorm. 23/11/2011

  • Der russische Energiekonzern Gasprom und der ukrainische Energiekonzern Naftogas haben das sogenannte Winterpaket verlängert, mit dem sie im vergangenen Herbst ihre Konflikte entschärft hatten. Damit gelten die Regelungen zunächst für weitere drei Monate.

  • Gasprom stellt Naftogas auf Vorkasse um

    Im aktuellen russisch-ukrainischen Gasstreit hat der russische Energiekonzern Gasprom angekündigt, den ukrainischen Gasversorger Naftogas ab sofort nur noch gegen Vorkasse zu beliefern. Beide Unternehmen machen vor einem Internationalen Schiedsgericht gegenseitig hohe Forderungen geltend.

  • Gasproms enorme Preiserhöhung für die Ukraine

    Ab dem laufenden Monat April will der halbstaatliche russische Energiekonzern dem Nachbarland einen fast doppelt so hohen Erdgaspreis wie bisher berechnen. Die ukrainische Regierung spricht von „Gas-Aggression“ und besteht auf dem zuletzt gültigen Preis.

  • Normalerweise dienen die ukrainisch-slowakischen Grenzübergangs-Verbindungen dazu, russisches Erdgas von Osten nach Westen zu transportieren. Weil dieses Erdgas nun aber für die Ukraine zu teuer geworden ist, sollen auch Transporte in umgekehrter Richtung möglich werden.

  • Naftogas und Gasprom konnten sich nicht darauf einigen, die bisherigen Kompromisse bei den Lieferbedingungen für russisches Erdgas weiter zu verlängern. Dennoch soll der Transport des Energieträgers durch die Ukraine zu europäischen Kunden in vollem Umfang fortgesetzt werden.

  • Ein Wiener Unternehmen installiert seit drei Jahren Solarparks im sonnenreichen Süden des Landes. Die größte Anlage steht auf der Halbinsel Krim.

  • Nach dem erneuten sommerlichen Kauf- und Lieferstopp von Naftogas und Gasprom hat die Europäische Kommission wieder ein „Winterpaket“ vermittelt. Danach kann die Ukraine in den nächsten Monaten russisches Erdgas zu marktüblichen Preisen kaufen und gewährleistet den Transport von Transitmengen nach Mittel- und Westeuropa.

  • Der deutsche Energiekonzern nutzt den Umkehrbetrieb einer ukrainisch-polnischen Ferngasverbindung, um die ukrainische Gasgesellschaft Naftogas mit Erdgas zu versorgen. Wenn auch ein Umkehrbetrieb an der slowakischen Grenze möglich wird, will RWE die Liefermengen deutlich erhöhen.

  • UGS_kleinIn einem Streit um gegenseitige Schulden hat der russische Konzern Gasprom die Erdgas-Lieferungen an das Nachbarland für mehrere Tage stark abgesenkt. Belarus stoppte daraufhin zeitweise den Transit russischen Gases nach Mittel- und Westeuropa. 06/2010

  • In der Ukraine wird erstmals das Kioto-Instrument Joint Implementation für ein Energiespar-Projekt genutzt. Auf mehr Energieeffizienz, die verstärkte Nutzung einheimischer Energieträger und neue Importprojekte setzen auch andere ost- und mitteleuropäische Länder. 05/2007

  • Ein Kompromissvorschlag des europäischen Energiekommissars sieht vor, dass Naftogas zunächst den nicht umstrittenen Teil seiner Schulden bezahlt. Im Gegenzug soll Gasprom eine Mindestmenge Erdgas liefern, damit die Ukraine über den Winter kommt.

  • Der russische Erdgas-Produzent Gasprom senkt den bisher hohen Preis für Lieferungen in die Ukraine während der ersten drei Monate des Jahres 2014 deutlich ab. Für die Zeit danach muss der Preis wieder neu ausgehandelt werden – auf der Grundlage eines umstrittenen Vertrages von 2009.

  • Die Ukraine will ab 2016 Flüssigerdgas importieren und sich so weniger abhängig von Erdgaslieferungen aus russischen Leitungen machen. Doch die dafür notwendigen Investoren fehlen bisher.

  • Der Windpark Nowoasowsk im Donjezk-Gebiet wird nachträglich von der Entwicklungsbank EBRD und einem Partner finanziert. Weitere große ukrainische Windparks sind derzeit im Bau, und auch die Anlagenfertigung scheint sich zu entwickeln.

  • Die Europäische Kommission hat im Erdgasstreit zwischen Russland und Ukraine einen zeitweiligen Kompromiss vermittelt. Danach bezahlt die Ukraine für bisherige und künftige russische Erdgaslieferungen, im Gegenzug nimmt Russland die Lieferungen wieder auf.