MFH kleinHausbesitzer, die sich für die klimafreundliche Kraftwärme-Kopplung entscheiden, haben zunächst einen größeren Aufwand. Doch wenn es ihnen gelingt, den erzeugten Strom an ihre Mieter zu verkaufen, kann sich die Investition in überschaubarer Zeit auszahlen.

Gasleitungsbau kleinDie deutschen Ferngasleitungs-Netzbetreiber haben 2012 erstmals einen Netzentwicklungsplan vorgelegt, der den notwendigen Ausbau von Leitungen und Verdichterstationen für die nächsten zehn Jahre beschreibt. Die Bundesnetzagentur hat den Plan bereits für verbindlich erklärt, verlangt aber noch mehr Transparenz bei der Darstellung der einzelnen Investitionsprojekte.

Gasprom Zentrale klein Der deutsche Chemiekonzern sichert sich durch ein Tauschgeschäft mit dem russischen Partner einen erweiterten Zugang zu Erdgasvorkommen in Westsibirien. Im Gegenzug soll Gasprom einen direkten Zugang zu deutschen Großkunden für Erdgas erhalten.

Kraftwerk Boxberg kleinIm Neubaublock R des Braunkohlekraftwerks Boxberg musste die Hochleistungs-Stahlsorte T24 teilweise gegen ein herkömmliches Material ausgewechselt werden. Dennoch versichern Kesselbauer und Betreiber, dass der Block die ursprünglich geplanten Leistungswerte erreicht.

Windpark Naumburg kleinIn Brandenburg und Sachsen-Anhalt wird es zunehmend zum Problem, dass die Stromnetze für den Anschluss von Windkraftanlagen ausgebaut werden müssen. Der von ihnen erzeugte Strom wird teilweise in anderen Bundesländern verbraucht, doch die Netzausbau-Kosten bezahlen die Stromkunden des regionalen Netzbetreibers.

Gasuhr kleinDer DVGW Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches will Informationen der Gasfernleitungs-Netzbetreiber bündeln und dabei helfen, Versorgungsengpässe wie im vergangenen Februar zu vermeiden. Dazu beitragen könnten auch eine bessere Kommunikation zwischen den Netzbetreibern, Netzausbau und finanzielle Anreize für regionale Gasspeicher.

Den Braunkohleverstromern RWE und Vattenfall reicht der Kompromiss beim CCS-Gesetz nicht aus, um größere Projekte für die Abtrennung und Speicherung von CO2 umzusetzen. Die Fortschritte beim Wirkungsgrad der Braunkohlekraftwerke bleiben begrenzt, solange die Abwärme nicht besser genutzt wird. 08/2012

Die Energiewende hat die Stromerzeugung aus Braunkohle zuletzt befördert, weil die Leistung aus stillgelegten Kernkraftwerken zu ersetzen war. Um sich als „Partner der erneuerbaren Energien“ profilieren zu können, müssen sich die schwerfälligen Grundlast-Kraftwerke besser als bisher an die schwankende Einspeisung von Solar- und Windstrom anpassen. 07/2012