Hintergrund-Berichte zu Redispatch
  • Weiter hohe Kosten für die Stromnetz-Stabilisierung

    Lippendorf 052019 klein

    Redispatch, Reservekraftwerke und Countertrading ermöglichen den virtuellen Stromtransport über Leitungsengpässe. Dazu kommt das Einspeisemanagement für Ökostrom und Kraftwärme-Kopplung. Das alles bezahlen die Stromkunden für das Jahr 2018 mit 1,44 Milliarden Euro.

  • Für Leipzigs kleine Energieverbraucher steigen die Preise weiter

    Europahaus Blick klein

    Die Energierechnung für kleine Strom- und Gasverbraucher wächst ab Januar 2019 erneut spürbar an. Für Haushalts- und Gewerbekunden mit besonders hohem Verbrauch wird es dagegen billiger. Einen Widerspruch zum Klimaschutz sehen die Stadtwerke darin nicht.

  • Den Engpass im Stromtransport bewirtschaften

    EEX Uebergang 042018 klein

    Im Strom-Großhandel zwischen Deutschland und Österreich werden die Handelsmengen an die technisch verfügbaren Transportmöglichkeiten angepasst. Die Bundesnetzagentur verspricht sich davon eine geringere Gesamt-Kostenbelastung durch virtuellen Stromtransport.

    
  • Der Stromhandel preist einen Stromtransport-Engpass ein

    EEX Uebergang 042018 klein

    Bisher konnte Strom zwischen Deutschland und Österreich unbegrenzt gehandelt werden, obwohl die Transportmöglichkeiten beschränkt sind. Dieser Engpass zwischen den Nachbarländern wird nun bewirtschaftet.

  • Strom wird manchmal auch mit Geld geliefert

    Strommasten Roehrsdorf klein

    Wenn eine starke Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf einen niedrigen Verbrauch trifft, entstehen an der Strombörse niedrige und sogar negative Preise. Den Nutzen davon haben vor allem Großkunden in Deutschland und Österreich, die Nachteile treffen Kraftwerksbetreiber, Endkunden und östliche Nachbarländer.

    
  • Neuer Kostenrekord für die Stromnetz-Stabilisierung

    Windpark bei Weissenfels klein

    Regionale Ungleichgewichte bei Stromerzeugung und -verbrauch sorgen für starke Belastungen in den Stromnetzen. Die Netzbetreiber können mit einem Bündel von Maßnahmen gegensteuern, doch dafür zahlen die Stromkunden einen zunehmend hohen Preis.

  • Europäischer Blick auf deutsche Stromnetz-Engpässe

    Stromtrassen bei Hartmannsdorf klein

    Die Europäische Kommission möchte die Preiszonen im Strom-Großhandel danach festlegen, wo es Engpässe im Übertragungsnetz gibt. Die Bundesregierung ist dagegen fest entschlossen, die einheitliche Stromgebotszone in Deutschland zu erhalten.

  • Ostdeutscher Ökostrom für den Export

    Starkstrom Leitungen 2 klein

    In der Regelzone von 50 Hertz werden steigende Strommengen aus erneuerbaren Energien produziert. Dabei liefern wahrscheinlich auch die Braunkohle- und Gaskraftwerke weiter soviel Strom, dass sie den Bedarf der Region fast vollständig decken können.

  • Die Zukunftskosten des Netzausbaus

    Netze bei Lippendorf 2013 klein

    Die Stromnetz-Betreiber planen einen milliardenteuren Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze. Haushalts- und Gewerbekunden müssen deshalb damit rechnen, dass ihre  Strompreise weiter steigen werden.

    
  • Stromüberschüsse sollen ungehindert nach Südwesten fließen

    Die Südwest-Kuppelleitung wurde gebaut, um den größten innerdeutschen Stromtransport-Engpass zwischen Thüringen und Bayern zu beheben. Planung und Bau haben sich über viele Jahre hingezogen und waren von langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen begleitet.

    
  • Der Strombörsen-Handel soll Transport-Engpässe berücksichtigen

    Der wachsende Strombörsenhandel in der deutsch-österreichischen Preiszone überfordert zunehmend die tatsächlichen Möglichkeiten des Stromtransports und erzeugt unerwünschte Nebenwirkungen in Nachbarländern. Die Regulierungsagentur Acer hat deshalb eine Teilung der Preiszone vorgeschlagen, doch die Energiebörse EEX und Österreich wehren sich dagegen.

    
  • Südwest-Kuppelleitung im Testbetrieb

    Korrigiert. Der dritte Abschnitt der Höchstspannungs-Leitung von Ostdeutschland nach Bayern hat teilweise den Testbetrieb aufgenommen. Damit können die Übertragungsnetz-Betreiber 50Hertz und Tennet im Winter zeitweise eine zusätzliche Übertragungsleistung von 2.400 Megawatt nutzen.

  • Auf der Suche nach realistischen Strompreissignalen

    Die Energiebörse EEX European Energy Exchange und das DIW Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sprechen sich dafür aus, die einheitliche deutsch-österreichische Strombörsen-Preiszone trotz der damit verbundenen Belastungen zu erhalten. Als Voraussetzung dafür gilt ein ausreichender Ausbau der Stromnetze, doch der ist umstritten.

    
  • EEX-Sorge um ungehinderten Strom-Börsenhandel

    EEX-Sorge um ungehinderten Strom-Börsenhandel

    Eine mögliche Aufspaltung der deutsch-österreichischen Preiszone könnte unabsehbare Risiken für den Strommarkt bergen, warnt der Börsenrat der European Energy Exchange. Zu den Regulierungsbehörden, die derzeit einen solchen Schritt erwägen, gehört die Bundesnetzagentur.

  • Redispatch – eine teure Stütze für den einheitlichen Strombörsen-Preis

    Zwischen Thüringen und Bayern gibt es einen großen Stromleitungs-Engpass, der den eigentlich notwendigen Transport von Ostdeutschland nach Süddeutschland stark einschränkt. Damit dennoch in ganz Deutschland ein einheitlicher Strombörsen-Preis ermittelt werden kann, nutzen die Übertragungsnetz-Betreiber zunehmend den sogenannten „Redispatch“. Die steigenden Mehrkosten für diesen eigentlich marktfremden Eingriff tragen kleine und mittelgroße Stromkunden.

  • Kleine Stromkunden zahlen für marktfremde Eingriffe

    Kleine Stromkunden zahlen für marktfremde Eingriffe

    Ein Leitungsengpass zwischen Thüringen und Bayern führt zu einem Stromüberschuss in Ostdeutschland und zu Stromknappheit in Süddeutschland. Damit dennoch in ganz Deutschland ein einheitlicher Strombörsen-Preis ermittelt werden kann, nutzen die Übertragungsnetz-Betreiber zunehmend den sogenannten „Redispatch“.