Windkraft

  • Der Windkraft-Spezialist Enertrag hat mit drei Partnern aus der Energie- und Verkehrswirtschaft ein Hybridkraftwerk gebaut. Es soll drei Energiequellen vereinigen, um bedarfsgerecht Strom zu erzeugen und Wasserstoff als Kraftstoff zu liefern. 07-09/11/2011

  • Die Energietochter EVH will gemeinsam mit Trianel regionale und bundesweite Windkraft-Projekte umsetzen. Außerdem hat sich das kommunale Unternehmen vorgenommen, den Bau und Betrieb von Block-Heizkraftwerken und anderen dezentralen Heizungsanlagen auszubauen.

  • Stürmisches Wachstum der Ökostrom-Einspeisung

    Im Gebiet des regionalen Verteilnetzbetreibers Mitnetz Strom ist die Menge des eingespeisten Stroms aus erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr 2015 deutlich stärker gewachsen als die installierte Leistung. Um das Netz stabil halten zu können, muss er immer öfter Ökokraftwerke abregeln.

  • Windrad Wustrow klein

    In der DDR-Energiewirtschaft war Hans Sandlaß bis zum stellvertretenden Minister aufgestiegen. In seiner Autobiografie berichtet er über den flächendeckenden Einsatz von Rohbraunkohle und erste Ansätze für die Nutzung erneuerbarer Energien.

  • Vor einem Jahr hatte der Westmecklenburger Regionalversorger Wemag einen Batterie-Großspeicher in Betrieb genommen, um die schwankende Einspeisung von Solar- und Windstrom auszugleichen. Seine bisherigen wirtschaftlichen Ergebnisse liegen weit über den ursprünglichen Erwartungen und können sogar noch besser werden.

  • Die Region im Süden Argentiniens eignet sich gut für den Ausbau der Windkraft. Deutsche Unternehmen, die sich daran beteiligen, müssen neue Herausforderungen bewältigen.

  • Wind- und Solarstrom als Erdgas speichern

    Im niedersächsischen Werlte soll ab 2013 eine Pilotanlage erneuerbares Methan für Audi produzieren. Wenn sich die Technik bewährt, könnte sie künftig Schwankungen bei der Ökostrom-Produktion ausgleichen. 16/05/2011

  • Im Hybridkraftwerk Prenzlau produziert Enertrag aus Windstrom den chemischen Energieträger Wasserstoff, um ihn vor Ort zu speichern und bedarfsgerecht zu verstromen. Künftig soll dieser Wind-Wasserstoff auch ins Ferngasnetz einspeist und an die Gaskunden von Greenpeace Energy geliefert werden.

  • Das osteuropäische Land will weniger abhängig von Energieimporten werden. Dazu sollen Energieträger künftig deutlich effizienter genutzt und mehr einheimische Ressourcen erschlossen werden. Unternehmen aus Deutschland, Österreich und Schweiz arbeiten in Belarus bereits an Projekten für erneuerbare Energien. 04/2010
  • Windkraft-Länder bleiben auf den Netzausbau-Kosten sitzen

    In Brandenburg und Sachsen-Anhalt ist die Windkraft in den vergangenen Jahren stark ausgebaut worden. Der dort erzeugte Strom wird teilweise in anderen Bundesländern verbraucht, doch die Netzausbau-Kosten bezahlen die Stromkunden des regionalen Netzbetreibers.

  • Der Windpark Nowoasowsk im Donjezk-Gebiet wird nachträglich von der Entwicklungsbank EBRD und einem Partner finanziert. Weitere große ukrainische Windparks sind derzeit im Bau, und auch die Anlagenfertigung scheint sich zu entwickeln.

  • Der Windpark Salkhit in der Nähe der Hauptstadt Ulan Bator verfügt über eine Spitzenleistung von 50 Megawatt. An der Finanzierung ist die Europäische Entwicklungsbank beteiligt, die auch schon Nachfolgeprojekte prüft.

  • Preisgünstiger Strom aus vier Windrädern deckt im Leipziger BMW-Werk einen Teil des Strombedarfs und reicht für die künftige Produktion der neuen Elektrofahrzeuge aus. Die Einbindung der schwankenden Ökostrom-Mengen in das Werksnetz war offenbar ganz unkompliziert.

  • Windpark Profen klein

    Der Braunkohleförderer Mibrag und Getec Green Energy haben am Tagebau Profen einen Windpark gebaut. Es ist das erste konkrete Projekt für einen Strukturwandel an diesem Standort.

  • Der Autobauer BMW bezieht in seinem Werk Leipzig aus vier Windrädern den Strom, den er dort für seine künftige Elektrofahrzeug-Produktion braucht. Stromlieferant ist der Bremer Windspezialist WPD, der das Projekt umgesetzt hat und nun auch die Anlagen betreibt.

  • Windstrom-Erzeugungsspitzen sinnvoll nutzen

    In Ostdeutschland ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien schon weit fortgeschritten. Hier arbeiten die Partner des Verbundprojekts Windnode nun an Musterlösungen dafür, wie der Stromverbrauch an die schwankende Windstrom-Erzeugung angepasst werden kann.

  • Nach zehn Jahren Planungs- und Genehmigungszeit hat der Projektentwickler WSB mit dem Bau von sechs Windrädern in der Nordthüringer Gemeinde begonnen. Im Frühjahr 2017 sollen sie Strom liefern.