Wasserstoff

  • Der umweltfreundliche chemische Energieträger kann mit überschüssigem Windstrom produziert und über das gut ausgebaute Erdgasnetz transportiert werden. Eine Reihe von Pilotprojekten zeigt, welche Möglichkeiten sich damit eröffnen können und welche Hindernisse es noch gibt. 

    
  • In der Grüngas-Initiative haben sich sieben europäische Gasinfrastruktur-Unternehmen das Ziel gestellt, bis zum Jahr 2050 eine Kohlendioxid-neutrale Gasversorgung zu erreichen. Wie weit dieser Weg noch ist, zeigen die Zahlen des ostdeutschen Ferngas-Netzbetreibers Ontras.

  • Der mit Windstrom hergestellte chemische Energieträger wird an die Energiegenossenschaft Greenpeace Energy geliefert. Sie kann nun in ihrem Gasmix einen kleinen Anteil Wasserstoff ausweisen, der in den nächsten Jahren langsam steigen soll.

  • Eine Pilotanlage im Brandenburger Falkenhagen nutzt Windstrom für die Elektrolyse, um Wasserstoff zu erzeugen. Dieser Energieträger wird in eine Erdgasleitung eingespeist.

  • Mit seiner Pilotanlage in Brandenburg produziert der Energiekonzern seit einem Jahr Wasserstoff aus Windstrom und vermarktet den Energieträger über das Erdgasnetz. Die dabei gesammelten Erfahrungen nutzt er nun schon für den Bau einer weiterentwickelten Pilotanlage in Hamburg.

  • H2 Gabelstapler klein

    Ein Projekt der Forschungsinitiative Hypos zielt darauf, die bisher noch hohen Kosten für die Produktion von Wasserstoff aus Ökostrom und Wasser langfristig zu senken. Es steht in einer Reihe mehrerer Hypos-Projekte, die weitgehend startbereit sind. 

  • Der Beirat der ostdeutschen Wasserstoff-Forschungsinitiative hat dem Bundes-Forschungsministerium acht neue Projekte zur Förderung empfohlen. Sie könnten bis zur Jahresmitte an den Start gehen.

  • Solartrabi_kleinWissenschaftler haben ein Konzept dafür vorgelegt, wie die deutsche Energieversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden kann. Damit würde das System Kohlendioxid-neutral. Bei der Umstellung fallen zunächst höhere Kosten an, doch später locken große Kostenvorteile. 10/2010

  • Neue Projekte für Wasserstoff aus Windstrom

    Der Strom eines neuen Groß-Windparks bei Neubrandenburg soll künftig als Wasserstoff gespeichert und bei Bedarf wieder verstromt werden. Ein anderes Projekt in Falkenberg zielt darauf, Wind-Wasserstoff direkt ins Ferngasnetz einzuspeisen. 18/11/2011

  • In Leuna arbeitet Linde daran, die Produktion von biogenem Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen. Cottbuser  Wissenschaftler optimieren die Wasserelektrolyse, und Dresdner Nachwuchsforscher wollen Algen und Bakterien nutzen, um den Schadstoff-freien Energieträger zu erzeugen.

  • Sachsen will Ökostrom-Speicherung fördern

    Der Freistaat bereitet ein Förderprogramm für Betreiber von Ökostrom-Kraftwerken vor, die Stromspeicher anschaffen und das Netz entlasten. In Freiberg und Dresden wird erforscht, wie sich Braunkohlestrom zur Wasserstoffproduktion nutzen lässt.

  • Der Windkraft-Spezialist Enertrag hat mit drei Partnern aus der Energie- und Verkehrswirtschaft ein Hybridkraftwerk gebaut. Es soll drei Energiequellen vereinigen, um bedarfsgerecht Strom zu erzeugen und Wasserstoff als Kraftstoff zu liefern. 07-09/11/2011

  • Eine Kombination aus Elektrolyseur und Brennstoffzelle macht es möglich, erneuerbare Energie in Form von Wasserstoff zu speichern und bei Bedarf wieder Strom zu erzeugen. Das Dresdner Unternehmen Sunfire hat solche Energiesysteme bereits an die ersten Anwender ausgeliefert.

  • Verbundnetz Gas richtet den Blick auf Wasserstoff

    Am Erdgas-Speicherstandort Bad Lauchstädt soll künftig auch der zukunftsträchtige chemische Energieträger Wasserstoff produziert, weiterverarbeitet und gespeichert werden. Mit seiner Speicherung in unterirdischen Kavernen gibt es europaweit bisher kaum Erfahrungen.

  • Windrad Wustrow klein

    In der DDR-Energiewirtschaft war Hans Sandlaß bis zum stellvertretenden Minister aufgestiegen. In seiner Autobiografie berichtet er über den flächendeckenden Einsatz von Rohbraunkohle und erste Ansätze für die Nutzung erneuerbarer Energien.

  • Wind- und Solarstrom als Erdgas speichern

    Im niedersächsischen Werlte soll ab 2013 eine Pilotanlage erneuerbares Methan für Audi produzieren. Wenn sich die Technik bewährt, könnte sie künftig Schwankungen bei der Ökostrom-Produktion ausgleichen. 16/05/2011

  • Im Hybridkraftwerk Prenzlau produziert Enertrag aus Windstrom den chemischen Energieträger Wasserstoff, um ihn vor Ort zu speichern und bedarfsgerecht zu verstromen. Künftig soll dieser Wind-Wasserstoff auch ins Ferngasnetz einspeist und an die Gaskunden von Greenpeace Energy geliefert werden.

  • Wind- und Solarstrom lässt sich prinzipiell in Form von Wasserstoff und synthetischem Methan speichern. Was derzeit noch in Pilotanlagen erprobt wird, will ein Forschungskonsortium nun auch im großen Maßstab wirtschaftlich machen.