Stromnetz-Ausbau

  • Phasenschieber ermöglichen mehr planbare Stromtransporte

    PST Roehrsdorf klein

    Übertragungs-Netzbetreiber aus Ostdeutschland, Polen und Tschechien bauen derzeit ein System von Phasenschieber-Transformatoren an ihren Grenzkuppel-Leitungen auf. Damit wollen sie ungeplante Ringflüsse vermindern und so mehr planbare Transportmöglichkeiten erschließen.

  • Phasenschieber regeln grenzüberschreitende Stromflüsse

    Deutscher Windstrom fließt zunehmend unkontrolliert in die tschechischen und polnischen Übertragungsnetze und gefährdet dort die Netzstabilität. Um die grenzüberschreitenden Stromflüsse besser kontrollieren zu können, rüsten die Netzbetreiber ihre Umspannwerke nun mit Phasenschieber-Transformatoren aus.

  • Phasenschieber steuern grenzüberschreitende Strom-Lastflüsse

    Stromtrassen bei Hartmannsdorf klein

    Ostdeutscher Überschuss-Strom fließt bisher weitgehend ungeplant durch die polnischen und tschechischen Übertragungsnetze nach Süddeutschland. Die beteiligten Übertragungsnetz-Betreiber greifen nun zu technischen Maßnahmen, um mehr planbare Stromtransporte zu ermöglichen.

    
  • Planungsfortschritt für die Gleichstrom-Leitung Süd-Ost

    Die Bundesnetzagentur hat die Untersuchungsrahmen für die beiden ostdeutschen Abschnitte veröffentlicht. Bis zum Jahr 2025 sollen hier Erdkabel verlegt werden, die Strom nach Bayern transportieren.

  • Späte Nicht-Entscheidung über die Südwest-Kuppelleitung

    Ergänzt: Im November 2013 war beim Bundes-Verfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde gegen die Thüringer Höchstspannungsleitung eingereicht worden. Nun hat das höchste deutsche Gericht ohne Begründung und öffentliche Mitteilung beschlossen, dass es darüber nicht entscheiden wird.

  • Spitzenbelastungen bei Strom-Netzentgelten sind vermeidbar

    Spitzenbelastungen bei Strom-Netzentgelten sind vermeidbar

    Der unterschiedliche Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien führt dazu, dass Stromkunden in einigen Regionen besonders hohe Netzentgelte zahlen müssen. Ein bundesweiter Preiskorridor wäre ein einfacher Mechanismus, um solche Spitzenbelastungen zu vermeiden.

  • Strom-Großverbraucher sparen hunderte Millionen Euro

    Strom-Großverbraucher sparen hunderte Millionen Euro

    Unternehmen, die besonders viel Strom verbrauchen, müssen seit 2011 keine Netzentgelte mehr zahlen. Bis März hatte die Bundesnetzagentur Entlastungen von insgesamt 121 Mio. Euro genehmigt, sie erwartet aber noch einen deutlichen Anstieg. 25/04/2012

  • Stromüberschüsse sollen ungehindert nach Südwesten fließen

    Die Südwest-Kuppelleitung wurde gebaut, um den größten innerdeutschen Stromtransport-Engpass zwischen Thüringen und Bayern zu beheben. Planung und Bau haben sich über viele Jahre hingezogen und waren von langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen begleitet.

    
  • Stromversorgung: „Bisher haben wir alles im Griff“

    Stromversorgung: „Bisher haben wir alles im Griff“

    Interview mit Dr. Adolf Schweer, technischer Geschäftsführer der Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH, beim Sicherheitssymposium von Enviam und Technischem Hilfswerk in Leipzig.

  • Strukturwandel durch Ökostrom

    Strukturwandel durch Ökostrom

    Das Stromnetz des Regionalversorgers Enviam ist einmal dafür geschaffen worden, Strom aus wenigen Großkraftwerken an die Abnehmer zu verteilen. Jetzt muss es ausgebaut werden, damit es den Strom aus vielen verstreuten Öko-Kraftwerken aufnehmen und zu den Verbrauchern transportieren kann. 29/08/2011

  • Stürmisches Wachstum der Ökostrom-Einspeisung

    Stürmisches Wachstum der Ökostrom-Einspeisung

    Im Gebiet des regionalen Verteilnetzbetreibers Mitnetz Strom ist die Menge des eingespeisten Stroms aus erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr 2015 deutlich stärker gewachsen als die installierte Leistung. Um das Netz stabil halten zu können, muss er immer öfter Ökokraftwerke abregeln.

  • Südwest-Kuppelleitung im Testbetrieb

    Korrigiert. Der dritte Abschnitt der Höchstspannungs-Leitung von Ostdeutschland nach Bayern hat teilweise den Testbetrieb aufgenommen. Damit können die Übertragungsnetz-Betreiber 50Hertz und Tennet im Winter zeitweise eine zusätzliche Übertragungsleistung von 2.400 Megawatt nutzen.

  • Thüringen wehrt sich gegen neue Stromtrassen-Pläne

    Thüringen wehrt sich gegen neue Stromtrassen-Pläne

    Dem Bundesland war es gerade erst gelungen, den Bau einer weiteren Höchstspannungsleitung durch den Thüringer Wald abzuwenden. Nun planen die Übertragungsnetz-Betreiber zwei neue Leitungen für die Hochspannungs-Gleichstromübertragung, die durch die sensible Region führen sollen.

  • Überraschung im Übertragungsnetz

    Überraschung im Übertragungsnetz

    Eigentlich gibt es genügend konventionelle Kraftwerke und Stromleitungen, um die schwankende Stromerzeugung aus Sonne und Wind auszugleichen. Doch die Prognose- und Regelsysteme der Netzbetreiber sind noch nicht auf die großen Mengen des unstetigen Ökostroms eingestellt. 

  • Umwelt- und Naturschützer kritisieren Stromtrassen-Pläne

    Umwelt- und Naturschützer kritisieren Stromtrassen-Pläne

    Die aktuelle Ausbauplanung der Übertragungsnetz-Betreiber stößt beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland auf Widerstand. Er zweifelt vor allem daran, dass die Gleichstromtrasse Südost von Sachsen-Anhalt nach Bayern notwendig sein soll.

  • Von der Heizöl-Ablösung bis zur Wasserstoff-Wirtschaft

    Windrad Wustrow klein

    In der DDR-Energiewirtschaft war Hans Sandlaß bis zum stellvertretenden Minister aufgestiegen. In seiner Autobiografie berichtet er über den flächendeckenden Einsatz von Rohbraunkohle und erste Ansätze für die Nutzung erneuerbarer Energien.

  • Weiter hohe Kosten für die Stromnetz-Stabilisierung

    Lippendorf 052019 klein

    Redispatch, Reservekraftwerke und Countertrading ermöglichen den virtuellen Stromtransport über Leitungsengpässe. Dazu kommt das Einspeisemanagement für Ökostrom und Kraftwärme-Kopplung. Das alles bezahlen die Stromkunden für das Jahr 2018 mit 1,44 Milliarden Euro.