Stromnetz-Ausbau

  • In Schleswig-Holstein hat der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz damit begonnen, den letzten Teilabschnitt einer Höchstspannungsleitung bis zur Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern zu bauen. Die Ost-West-Leitung soll möglichst bis zum Winter fertig werden. 16/05/2012

  • Stadtwerke Leipzig Netz wappnet sich für den Fall, dass das vorgelagerte Strom-Übertragungsnetz ausfällt. Dann sollen mehrere Stadtteile als Netzinsel aus dem eigenen Kraftwerk versorgt werden. 30/09/2011

  • Die wachsende Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien macht es notwendig, die Stromnetze zu verstärken und auszubauen. Wichtige Impulse verspricht sich der Verteilnetzbetreiber von einem neuen Ausbauplan für das ostdeutsche Hochspannungsnetz.

  • Der Stromnetz-Betreiber hat sich vorgenommen, im laufenden Jahr 2015 insgesamt 129 Mio. Euro in seine Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze zu investieren. Weitere 168 Mio. Euro sollen in Sanierung, Instandhaltung und Betrieb des Netzes fließen.

  • Möllring strebt gleiche Übertragungs-Netzentgelte an

    In Ostdeutschland sind die Stromnetz-Entgelte deutlich höher als in anderen deutschen Regionen. Um eine faire Lastenverteilung beim Netzausbau zu erreichen, schlägt Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Möllring vor, die Netzentgelte auf der Übertragungsebene zu vereinheitlichen.

  • Netzausbau-Plan für Ökostrom in Ostdeutschland

    Die ostdeutschen Hochspannungsnetze müssen in den nächsten Jahren stark ausgebaut werden, um die wachsenden Strommengen aus erneuerbaren Energien zu transportieren. Allein der regionale Netzbetreiber Mitnetz beziffert die dafür nötigen Investitionen auf 500 Millionen Euro.

  • Netzbetreiber wollen eine längere Gleichstrom-Leitung Südost

    Eine neue Leitung für die Hochspannungs-Gleichstromübertragung soll ab dem Jahr 2022 den im Nordosten reichlich verfügbaren Windstrom über Sachsen-Anhalt nach Süddeutschland transportieren. Nach einem neuen Planungsentwurf der Netzbetreiber könnte sie deutlich länger werden als bisher vorgesehen.

  • Netzbetreiber wollen Öko-Kraftwerke besser einbeziehen

    Die Systemdienstleistungen für ein stabiles Stromnetz werden bisher vor allem von zentralen Großkraftwerken erbracht. Ostdeutsche Netzbetreiber wollen nun auch die schnell wachsende Zahl der dezentralen Anlagen für erneuerbare Energien dafür erschließen.

  • Netzentgelt-Ausgleich könnte Stromkunden entlasten

    Die regionalen Unterschiede bei Stromnetz-Entgelten werden sich in den nächsten Jahren durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Bevölkerungsentwicklung weiter verstärken. Ein möglicher Weg, Standortnachteile für die betroffenen Regionen zu vermeiden, ist ein bundesweites solidarisches Umlagemodell für Netzkosten.

  • Neue Leitungen gegen den Strommangel im Süden

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hält es für „absolut notwendig“, in Deutschland neue Stromtrassen von Nord nach Süd zu bauen. Sie sollen den künftigen Stromüberschuss des Nordens und Ostens in die industriellen Lastzentren Süddeutschlands transportieren.

  • Windpark bei Weissenfels klein

    Regionale Ungleichgewichte bei Stromerzeugung und -verbrauch sorgen für starke Belastungen in den Stromnetzen. Die Netzbetreiber können mit einem Bündel von Maßnahmen gegensteuern, doch dafür zahlen die Stromkunden einen zunehmend hohen Preis.

  • Die neue Höchstspannungstrasse verbindet die Umspannwerke Görries in Schwerin und Krümmel bei Hamburg. Sie soll die Stromversorgung für den Großraum der Elbestadt erheblich verbessern.

  • Der Regionalversorger enviaM baut seine Stromnetze weiter aus, um die wachsende Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien zu bewältigen. Gleichzeitig investiert er selbst in Biogasanlagen und Wasserkraftwerke. 09/05/2011

  • Die schnell wachsende dezentrale Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zwingt die Betreiber von Hochspannungsnetzen in Sachsen-Anhalt und in anderen ostdeutschen Regionen zu hohen Investitionen. Sie werden von den Netzeigentümern vorfinanziert, doch die endgültige Rechnung bezahlen die regionalen Stromkunden über ihre Netzentgelte.

    
  • Solartrabi_klein

    Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien können regional dazu genutzt werden, niedrige Energiepreise  zu sichern und enge Kreisläufe der Wertschöpfung aufzubauen. Feldheim in Brandenburg hat mit seinem "Dorfwerk" bereits eine weitgehend unabhängige Energieversorgung erreicht, andere Kommunen arbeiten daran. 01/04/2011

  • Ökostrom-Spitzenkappung senkt Verteilnetz-Ausbaukosten

    Die deutschen Strom-Verteilnetze müssen ausgebaut werden, damit sie die wachsenden Mengen von dezentral produziertem Solar- und Windstrom transportieren können. Die hohen Ausbaukosten lassen sich möglicherweise durch steuernde Mechanismen deutlich senken.

  • Starkstrom Leitungen 2 klein

    In der Regelzone von 50 Hertz werden steigende Strommengen aus erneuerbaren Energien produziert. Dabei liefern wahrscheinlich auch die Braunkohle- und Gaskraftwerke weiter soviel Strom, dass sie den Bedarf der Region fast vollständig decken können.

  • PST Roehrsdorf klein

    Übertragungs-Netzbetreiber aus Ostdeutschland, Polen und Tschechien bauen derzeit ein System von Phasenschieber-Transformatoren an ihren Grenzkuppel-Leitungen auf. Damit wollen sie ungeplante Ringflüsse vermindern und so mehr planbare Transportmöglichkeiten erschließen.

  • Deutscher Windstrom fließt zunehmend unkontrolliert in die tschechischen und polnischen Übertragungsnetze und gefährdet dort die Netzstabilität. Um die grenzüberschreitenden Stromflüsse besser kontrollieren zu können, rüsten die Netzbetreiber ihre Umspannwerke nun mit Phasenschieber-Transformatoren aus.

  • Stromtrassen bei Hartmannsdorf klein

    Ostdeutscher Überschuss-Strom fließt bisher weitgehend ungeplant durch die polnischen und tschechischen Übertragungsnetze nach Süddeutschland. Die beteiligten Übertragungsnetz-Betreiber greifen nun zu technischen Maßnahmen, um mehr planbare Stromtransporte zu ermöglichen.