Netzentgelte

  • Windpark bei Weißenfels 2016 klein

    Die Übertragungsnetz-Betreiber haben im April den Entwurf ihres Netzentwicklungsplans 2019-2030 vorgelegt. Er berücksichtigt die höheren Ziele der Bundesregierung für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die Investitionskosten haben sich gegenüber der Vorläuferversion fast verdoppelt.

    
  • Alternativen für die Stromexport-Region Ostdeutschland

    Zwischen Fichtelberg und Kap Arkona werden bereits 42 Prozent des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. Entgegen früheren Annahmen können die Netze diesen hohen Anteil Ökostrom gut verkraften. Doch der erforderliche Leitungsausbau treibt die Kosten für die hier ansässigen Stromkunden bisher mehr als nötig.

  • April-April! Keine Vorteile für dezentralen Ökostrom-Verbrauch

    Das konnte nur ein Aprilscherz sein: Wirtschaftliche Anreize für eine dezentrale Ökostromwirtschaft werden derzeit in der Politik nicht diskutiert. Das Milliardengeschenk des Bundestags an die stromintensive Industrie per „Mitternachtsparagraf“ ist allerdings eine echte Tatsache. 03/04/2012

  • Der Bundesrat strebt einheitliche Netzentgelte bei Stromübertragungs- und Verteilnetzen an. Er hat die Bundesregierung aufgefordert, einen bundesweiten Mechanismus zum Ausgleich der Netz- und Einspeisekosten von Ökostrom zu prüfen. 18/04/2011

     

  • Stromtrasse Windraeder 2017 klein

    Johannes Kempmann will Kraftwerksbetreiber an der Finanzierung der Stromnetze beteiligen, damit die Netzentgelte für Endkunden sinken können. Auch für eine Absenkung der Stromsteuer sieht er gute Möglichkeiten.

  • EEX Uebergang 042018 klein

    Im Strom-Großhandel zwischen Deutschland und Österreich werden die Handelsmengen an die technisch verfügbaren Transportmöglichkeiten angepasst. Die Bundesnetzagentur verspricht sich davon eine geringere Gesamt-Kostenbelastung durch virtuellen Stromtransport.

    
  • Jaenschwalde klein

    Die Sicherheitsbereitschaft für Braunkohle-Kraftwerke kostet die Stromkunden viel Geld, ihr Nutzen für den Klimaschutz ist aber sehr fraglich. Bei künftigen Kraftwerksstilllegungen könnte der Fehler behoben werden.

  • Netze bei Lippendorf 2013 klein

    Die Stromnetz-Betreiber planen einen milliardenteuren Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze. Haushalts- und Gewerbekunden müssen deshalb damit rechnen, dass ihre  Strompreise weiter steigen werden.

    
  • Eine 50-50-50-Regel soll die Energiewende retten

    Seit Jahresanfang mussten große Stromverbraucher keine Netzentgelte mehr zahlen, die Kosten dafür trugen alle anderen Stromkunden. Dieses Milliardengeschenk an die stromintensive Industrie hat der Bundestag nun überraschend wieder kassiert und koppelt die Entlastung jetzt an den erzeugungsnahen Verbrauch von Ökostrom. 01/04/2012

  • Bahnverladung Profen klein

    Ergänzt-2. Die Stromkunden bezahlen viel Geld dafür, dass alte Braunkohle-Kraftwerke abgeschaltet, zeitweise betriebsbereit gehalten und schließlich stillgelegt werden. Ob sie in ihrer Sicherheitsbereitschaft tatsächlich noch Strom liefern können, ist allerdings nicht sicher. Auch das Klimaschutz-Ziel der Regelung wird wahrscheinlich nicht erreicht.

  • Kommentar: Netzrolle rückwärts für die „Energiewende“

    Es ist eigentlich unglaublich, welches Geschenk die Bundesregierung den Strom-Großverbrauchern im vergangenen Jahr gemacht hat. Unternehmen, die besonders viel Strom verbrauchen, werden mit einer Befreiung von Netzentgelten belohnt. 27/04/2012

  • Möllring strebt gleiche Übertragungs-Netzentgelte an

    In Ostdeutschland sind die Stromnetz-Entgelte deutlich höher als in anderen deutschen Regionen. Um eine faire Lastenverteilung beim Netzausbau zu erreichen, schlägt Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Möllring vor, die Netzentgelte auf der Übertragungsebene zu vereinheitlichen.

  • Netzentgelt-Ausgleich könnte Stromkunden entlasten

    Die regionalen Unterschiede bei Stromnetz-Entgelten werden sich in den nächsten Jahren durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Bevölkerungsentwicklung weiter verstärken. Ein möglicher Weg, Standortnachteile für die betroffenen Regionen zu vermeiden, ist ein bundesweites solidarisches Umlagemodell für Netzkosten.

  • Mit einer teuren Sicherheitsbereitschaft für Braunkohle-Kraftwerke will die Bundesregierung den nationalen Treibhausgas-Ausstoß senken. Weil sie dabei den Marktmechanismus des europäischen Emissionshandels nicht berücksichtigt hat, können nun anderswo mehr Treibhausgase in die Luft gelassen werden.

    
  • Windpark bei Weissenfels klein

    Regionale Ungleichgewichte bei Stromerzeugung und -verbrauch sorgen für starke Belastungen in den Stromnetzen. Die Netzbetreiber können mit einem Bündel von Maßnahmen gegensteuern, doch dafür zahlen die Stromkunden einen zunehmend hohen Preis.

  • Ontras erweist sich als Goldesel für Verbundnetz Gas

    Der ostdeutsche Ferngasleitungs-Netzbetreiber erwirtschaftet traumhafte Umsatzrenditen von mehr als 30 Prozent, die von den ostdeutschen Gaskunden bezahlt werden. Dabei zielt die Anreizregulierung der Bundes-Netzagentur eigentlich darauf, dass Netzbetreiber keine Monopolgewinne erwirtschaften.

  • Ontras: "Gesetzlich fixierter Ermittlungsweg der Verzinsungsbasis"

    Der Ferngasleitungs-Netzbetreiber beantwortet Fragen zu seinen hohen Gewinnen, zur Anreizregulierung der Bundes-Netzagentur und zur Bezahlung der Transportnetz-Entgelte durch die ostdeutschen Gaskunden.

  • Starkstrom Leitungen 2 klein

    In der Regelzone von 50 Hertz werden steigende Strommengen aus erneuerbaren Energien produziert. Dabei liefern wahrscheinlich auch die Braunkohle- und Gaskraftwerke weiter soviel Strom, dass sie den Bedarf der Region fast vollständig decken können.

  • Spitzenbelastungen bei Strom-Netzentgelten sind vermeidbar

    Der unterschiedliche Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien führt dazu, dass Stromkunden in einigen Regionen besonders hohe Netzentgelte zahlen müssen. Ein bundesweiter Preiskorridor wäre ein einfacher Mechanismus, um solche Spitzenbelastungen zu vermeiden.

  • Leipziger Stadtwerke Hauptsitz klein

    Sinkende Kosten bei vorgelagerten Stromnetz-Betreibern eröffnen Preisspielräume im städtischen Stromnetz. Die Stadtwerke nutzen sie in der Grundversorgung überwiegend dazu, größere Stromverbraucher zu entlasten.