Mibrag

  • Der ostdeutsche Braunkohleförderer hat im Geschäftsjahr 2014 die gewohnt hohe Gewinnabführung an den tschechischen Mutterkonzern etwas verringert. Gleichzeitig zahlte er einen hohen Verlustausgleich für die neue Tochtergesellschaft Helmstedter Revier – und hält die Gründe dafür geheim.

  • Mibrags Millionen für die Verlustgrube Helmstedter Revier

    Der Braunkohleförderer Mibrag hat zwar die direkte Gewinnabführung an seinen tschechischen Mutterkonzern EPH zuletzt deutlich zurückgefahren, dafür aber einen viel höheren Verlustausgleich an seine neue Tochter Helmstedter Revier gezahlt. Ein Grund für die dortigen Verluste sind Stromhandels-Geschäfte, die über eine Prager EPH-Tochtergesellschaft laufen.

  • Mibrags Mutter gelingt ein Gewinnsprung

    EP Energy, die Muttergesellschaft des ostdeutschen Braunkohleförderers Mibrag, hat ihren Gewinn zuletzt verzehnfacht. Ein Streit um Kohlelieferungen könnte dazu führen, dass künftig regelmäßig Profener Braunkohle nach Tschechien transportiert wird. 

  • Mibrag Schleenhain klein

    Der tschechische Energie- und Industriekonzern hat bisherige Mitaktionäre ausgezahlt. Damit ist Daniel Křetínský nun nahezu zum Alleinaktionär des Konzerns aufgestiegen, der für die ostdeutsche Braunkohle eine entscheidende Bedeutung hat.

  • EPH Energetický a prùmyslový holding berichtet über ein profitables Geschäftsjahr 2014, legt aber noch keinen Geschäftsbericht vor. Den internationalen Expansionskurs im fossilen Energiebereich hatte das tschechische Unternehmen zuletzt weiter fortgesetzt.

  • Mibrags Sicht auf Strukturwandel und Gesellschafter

    Der Betriebsrat des Bergbauunternehmens rechnet mit einem drastischen Strukturwandel, sobald erneuerbare Energien ausreichend und wirtschaftlich gespeichert werden können. Geschäftsführung und Aufsichtsrat sehen auch danach noch eine Zukunft für die Braunkohleförderung.

  • Mehr oder weniger zufällig wurde jetzt bekannt, dass der ostdeutsche Braunkohleförderer Mibrag nun doch noch seinen schon lange überfälligen Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht hat. Wie immer in den letzten Jahren, belegt er einen ungewöhnlich starken Kapitalabfluss an die Finanzinvestoren der Muttergesellschaft.

  • Mibrags undurchsichtige Gesellschafter

    Über die Energie- und Industrieholding EPH kaufen sich tschechische und slowakische Geschäftsleute zunehmend in die deutsche Braunkohlewirtschaft ein. Ihre Gesellschafterstrukturen sind undurchsichtig – und auffällig eng mit dem Steuerparadies Zypern verknüpft.

  • Projektideen für den Braunkohle-Tagebau Profen

    Bei der Rekultivierung des Tagebaus Profen wollen Mibrag und Getec in den nächsten 20 Jahren einen Energiepark mit Solar- und Windparks, Stromspeichern und Öko-Heizwerken aufbauen. Zu den Projektideen gehört auch die stoffliche Verwertung von Braunkohle.

  • Der tschechische Energie- und Industriekonzern EPH hat beim ostdeutschen Bergbauunternehmen Mibrag eine Übernahmepraxis demonstriert, wie sie von kurzfristig orientierten Finanzinvestoren bekannt ist. Zuletzt hat EPH über Mibrag das Braunkohlekraftwerk Buschhaus übernommen, und weitere Übernahmen sind durchaus denkbar.

  • Der Braunkohleförderer Mibrag hatte im April angekündigt, seine Exporte von Rohbraunkohle nach Tschechien bis zum Jahresende zu beenden. In tschechischen Medien waren Zweifel daran aufgekommen, die nun von der Muttergesellschaft EPH ausgeräumt wurden.

  • Der US-amerikanische Energiekonzern NRG ist hierzulande vor allem als Investor der Braunkohlewirtschaft bekannt. Inzwischen entwickelt er auch erneuerbare Energien und betreibt nun sogar das größte solarthermische Kraftwerk der Welt.

  • Weite Kohletransporte rechnen sich für Mibrag

    Braunkohle über größere Entfernungen zu transportieren, galt bisher als unwirtschaftlich und ungünstig für die Umweltbilanz. Doch für den Braunkohleförderer Mibrag lohnen sich die Bahntransporte ins 200 Kilometer entfernte Kraftwerk Buschhaus offenbar.

  • Windpark Profen klein

    Der Braunkohleförderer Mibrag und Getec Green Energy haben am Tagebau Profen einen Windpark gebaut. Es ist das erste konkrete Projekt für einen Strukturwandel an diesem Standort.