Kohlendioxid

  • Vattenfall testet in der Pilotanlage Schwarze Pumpe die CO2-Abscheidung im Kohlekraftwerk. Der Braunkohle-Verstromer will diese Technologie ab 2020 in einem kommerziell betriebenen Großkraftwerk einsetzen. 10/2008

  • Die Gaserzeugung aus Kohle gilt als Schlüsseltechnologie, um den langfristigen Umstieg auf die Kohlechemie zu ermöglichen. Dabei soll das Treibhausgas Kohlendioxid einmal vollständig in Chemieprodukte und Energieträger eingebunden werden können, hieß es auf der Energie- und Chemierohstoff-Konferenz IFC in Leipzig. 30/05/2012

     

  • Den Braunkohleverstromern RWE und Vattenfall reicht der Kompromiss beim CCS-Gesetz nicht aus, um größere Projekte für die Abtrennung und Speicherung von CO2 umzusetzen. Die Fortschritte beim Wirkungsgrad der Braunkohlekraftwerke bleiben begrenzt, solange die Abwärme nicht besser genutzt wird. 08/2012

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    Die deutschen Gebäude können die Klimaschutz-Ziele bis 2050 erreichen. Je nach Technologieansatz und Messlatte fallen dafür Mehrkosten von 608 bis 1.051 Milliarden Euro an.

  • Der chinesische Kohlekonzern Shenhua Ningmei will eine riesige Anlage bauen, die flüssige Energieträger aus Kohle produzieren kann. Die dafür nötige Synthesegas-Technologie wurde im sächsischen Freiberg entwickelt.

  • Der Energiepark Zerbst liefert nun auch Windstrom

    Auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens wurden die bestehenden Anlagen für Solarstrom und Biomethan nun um einen Windpark ergänzt. Pläne gibt es bereits für einen großen Batteriespeicher und eine Versuchsanlage zur stofflichen Nutzung von Kohlendioxid.

  • Jaenschwalde klein

    Die Sicherheitsbereitschaft für Braunkohle-Kraftwerke kostet die Stromkunden viel Geld, ihr Nutzen für den Klimaschutz ist aber sehr fraglich. Bei künftigen Kraftwerksstilllegungen könnte der Fehler behoben werden.

  • Die Risiken für Vattenfalls Braunkohlegeschäft

    Der schwedische Energiekonzern will seine Braunkohle-Tagebaue und -Kraftwerke in Ostdeutschland verkaufen. Eine Umweltorganisation listet nun eine ganze Reihe von politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken auf, mit denen sich ein möglicher Käufer auseinandersetzen muss.

  • In der Grüngas-Initiative haben sich sieben europäische Gasinfrastruktur-Unternehmen das Ziel gestellt, bis zum Jahr 2050 eine Kohlendioxid-neutrale Gasversorgung zu erreichen. Wie weit dieser Weg noch ist, zeigen die Zahlen des ostdeutschen Ferngas-Netzbetreibers Ontras.

  • Ein Kohleausstieg braucht einen reformierten Emissionshandel

    Ein deutscher Ausstieg aus der Kohleverstromung könnte dazu führen, dass in anderen Ländern mehr Kohlestrom produziert und so der Kohlendioxid-Ausstoß nur dorthin verlagert wird. Um dies zu vermeiden, müsste der europäische Emissionshandel reformiert werden.

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    Ergänzt-2. Die Stromkunden bezahlen viel Geld dafür, dass alte Braunkohle-Kraftwerke abgeschaltet, zeitweise betriebsbereit gehalten und schließlich stillgelegt werden. Ob sie in ihrer Sicherheitsbereitschaft tatsächlich noch Strom liefern können, ist allerdings nicht sicher. Auch das Klimaschutz-Ziel der Regelung wird wahrscheinlich nicht erreicht.

  • Die Umweltorganisation fordert, mehr alte Kohlekraftwerke abzuschalten und nimmt dabei das älteste deutsche Braunkohlekraftwerk ins Visier. Dabei ist nur wenig bekannt über den spezifischen Kohlendioxid-Ausstoß, mit dem es Strom, Dampf und Fernwärme produziert.

  • Kohlendioxid aus Rauchgas und Umgebungsluft

    Cottbuser Wissenschaftler arbeiten daran, CO2-haltiges Rauchgas aus Kraftwerken für die Produktion von synthetischem Erdgas zu nutzen. Ein Schweizer Unternehmen gewinnt das Treibhausgas aus der Luft, um es als Rohstoff verkaufen zu können.

  • Kohlendioxid fordert die Braunkohlewirtschaft heraus

    Die Braunkohleverstromer RWE und Vattenfall wollen ihre größeren Projekte für die Abtrennung und Speicherung von CO2 nicht mehr umsetzen, betreiben aber bestehende Pilotanlagen weiter. Die Fortschritte beim Wirkungsgrad ihrer Großkraftwerke bleiben begrenzt, solange die dort anfallende Abwärme nicht besser genutzt wird. 06/08/2012

     

  • Kohlendioxid-Speicherung mit Hindernissen

    Der Bundestag hat ein Gesetz für die umstrittene Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid beschlossen. Dem Betreiber Vattenfall Europe reicht dieser Rechtsrahmen allerdings nicht aus. 08-11/07/2011

  • Kritik am „Diskursversagen“ der Energiepolitik

    Falsche Argumente in der öffentlichen Diskussion haben nach Meinung des Wirtschaftsethikers Ingo Pies zu energiewirtschaftlichen Fehlanreizen geführt. Der starke Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland bewirke daher keine Verminderung des Kohlendioxid-Ausstoßes, sondern nur eine Verlagerung.

  • Leipzig hat noch kein Geld für eine Energieagentur

    Die Stadtverwaltung will eine unabhängige regionale Energieagentur aufbauen, konnte aber das dafür notwendige Geld bisher nicht in den städtischen Haushalt aufnehmen. Das Amt für Umweltschutz arbeitet nun daran, eine Sparvariante der Energieagentur zu finanzieren.

  • Leipzig plant eine Energieagentur

    Die Stadt will eine Anlaufstelle für Bürger und Unternehmen einrichten, die sich über Fragen der Energieeffizienz informieren wollen. Diese und hundert weitere Maßnahmen sollen dabei helfen, den Leipziger Kohlendioxid-Ausstoß deutlich zu senken.

  • EPH Energetický a prùmyslový holding berichtet über ein profitables Geschäftsjahr 2014, legt aber noch keinen Geschäftsbericht vor. Den internationalen Expansionskurs im fossilen Energiebereich hatte das tschechische Unternehmen zuletzt weiter fortgesetzt.

  • Mit einer teuren Sicherheitsbereitschaft für Braunkohle-Kraftwerke will die Bundesregierung den nationalen Treibhausgas-Ausstoß senken. Weil sie dabei den Marktmechanismus des europäischen Emissionshandels nicht berücksichtigt hat, können nun anderswo mehr Treibhausgase in die Luft gelassen werden.