Erdgas

  • Das Konsortium South Stream Transport hat einen zwei Milliarden Euro schweren Auftrag für das Verlegen des ersten Pipelinestrangs vergeben. Auch die Stahlrohr-Lieferanten für die zweite Röhre stehen fest.

  • Der deutsche Technikkonzern errichtet in der westpolnischen Stadt Gorzów Wielkopolski ein Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk, das mit Erdgas aus regionalen Quellen befeuert wird. Es ersetzt ein altes Kohlekraftwerk und senkt den Schadstoff-Ausstoß sehr deutlich. 

  • Der deutsche Technikkonzern hat gemeinsam mit einem einheimischen Partner ein neues Werk in der russischen Stadt eröffnet. Insgesamt will Siemens in den kommenden drei Jahren eine Milliarde Euro in Russland investieren. 19/10/2011

  • Der Technikkonzern investiert 66 Mio. Euro in sein erstes eigenes  Brenner-Testzentrum für Gasturbinen. Mehr Tests unter realistischen Einsatzbedingungen sollen es ermöglichen, den Wirkungsgrad der Kraftwerks-Aggregate weiter zu steigern. 14/12/2011

  • UGS_kleinIn einem Streit um gegenseitige Schulden hat der russische Konzern Gasprom die Erdgas-Lieferungen an das Nachbarland für mehrere Tage stark abgesenkt. Belarus stoppte daraufhin zeitweise den Transit russischen Gases nach Mittel- und Westeuropa. 06/2010

  • Stadtwerke Leipzig halten den Gewinn konstant

    Das wetterabhängige Kerngeschäft des kommunalen Energieversorgers war 2015 wieder etwas ertragreicher. Die früheren Finanzabenteuer der Schwestergesellschaft Wasserwerke sind noch nicht endgültig bewältigt und bergen weiter ein hohes Risiko.

  • Starkes Absatzwachstum bringt der VNG viel weniger GewinnDer Erdgashändler VNG Verbundnetz Gas konnte im Jahr 2010 seinen Absatz deutlich ausbauen. Aufgrund niedriger Preise im europäischen Gas-Großhandel wuchs der Umsatz weniger stark, und der zuletzt hohe Jahresüberschuss brach ein. 11/05/2011

  • In der Ukraine wird erstmals das Kioto-Instrument Joint Implementation für ein Energiespar-Projekt genutzt. Auf mehr Energieeffizienz, die verstärkte Nutzung einheimischer Energieträger und neue Importprojekte setzen auch andere ost- und mitteleuropäische Länder. 05/2007

  • Vor der russischen Pazifik-Insel Sachalin erschließen ausländische Konzerne seit Jahren große Erdgas- und Erdöl-Lagerstätten. Nun beginnt die Zeit der Förderung – und der Konflikte.10/2006

  • Envia Therm hat in Vetschau ein bestehendes Heizwerk um ein Block-Heizkraftwerk ergänzt, das Biomethan als Brennstoff nutzt. Es soll einen Teil der bisherigen Wärmeproduktion aus Braunkohlestaub und Heizöl ersetzen und so den Kohlendioxid-Ausstoß senken.

  • Das Konsortium für den Bau einer Erdgasleitung von Russland durch das Schwarze Meer nach Südosteuropa hat Stahlrohre für die erste von vier Röhren bestellt. Sie soll ab dem kommenden Herbst verlegt werden und zum Jahresende 2015 in Betrieb gehen.

  • Mit einer Leitung durch das Schwarze Meer wollen Gasprom und europäische Partner einen weiteren Transportweg für Erdgaslieferungen nach Süd- und Mitteleuropa erschließen. In welche Länder die Südstrom-Pipeline einmal abzweigt, steht noch nicht endgültig fest.

  • Die Ostseepipeline-Anbindungsleitung Opal kann bisher nur zur Hälfte genutzt werden, weil der russische Energiekonzern Gasprom eine Auflage der Europäischen Kommission nicht akzeptiert. Nun unternimmt die Bundesnetzagentur gemeinsam mit den Pipelinebetreibern einen neuen Regulierungsversuch.

  • Leitstand kleinDie Modernisierung der russischen Stromproduktion in Großkraftwerken ist in Gang gekommen, deutsche Unternehmen sind daran aktiv beteiligt. Neue Regelungen sollen nun auch eine Perspektive für die dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien eröffnen. 04/2008

  • Ein Kompromissvorschlag des europäischen Energiekommissars sieht vor, dass Naftogas zunächst den nicht umstrittenen Teil seiner Schulden bezahlt. Im Gegenzug soll Gasprom eine Mindestmenge Erdgas liefern, damit die Ukraine über den Winter kommt.

  • Der russische Erdgas-Produzent Gasprom senkt den bisher hohen Preis für Lieferungen in die Ukraine während der ersten drei Monate des Jahres 2014 deutlich ab. Für die Zeit danach muss der Preis wieder neu ausgehandelt werden – auf der Grundlage eines umstrittenen Vertrages von 2009.

  • Die Ukraine will ab 2016 Flüssigerdgas importieren und sich so weniger abhängig von Erdgaslieferungen aus russischen Leitungen machen. Doch die dafür notwendigen Investoren fehlen bisher.

  • Der Biokraftstoff-Produzent baut in Schwedt eine Anlage auf, die den Reststoff Stroh zu Biomethan vergären soll. Die Einspeisung des Energieträgers ins Erdgasnetz wird von der Europäischen Union gefördert.

  • Der Leipziger Erdgas-Importeur ist mit dem Kauf eines Förderunternehmens bereits zum Öl- und Gasproduzenten geworden. Nun arbeitet er mit Partnern in Dänemark und Norwegen daran, neue Vorkommen zu erschließen. 09/2010