EPH

  • Die Umweltschutz-Organisation hat eine Wirtschaftskanzlei prüfen lassen, ob Vattenfall seine Zusagen für eine Barmittel-Ausstattung der Lausitzer Braunkohle-Gesellschaften eingehalten hat. Dabei blieb immer noch ein großer Teil der Milliardensumme unsichtbar.

  • Chinesische Partner für die Käufer der ostdeutschen Braunkohle

    Ergänzt. Über die tschechische Holding EPH kontrolliert die tschechisch-slowakische Finanzinvestoren-Gruppe JTFG den ostdeutschen Braunkohleförderer Mibrag und gehört zu den Käufern von Vattenfalls Braunkohlegeschäft. Nun hat JTFG strategische Partnerschaften mit einem Großunternehmen und zwei Banken aus China vereinbart.

  • KW Lippendorf 082017 klein

    Vor zwei Jahren hatte sich Vattenfall seines Lausitzer Braunkohlegeschäfts entledigt. Für Rekultivierung und Sanierung sollten die abgegebenen Unternehmen mit einer Milliardensumme ausgestattet werden. Doch bei ihnen ist zunächst nur ein Teil dieses Geldes zu finden.

  • Der Braunkohle-Übernehmer EPH wächst kräftig

    Energetický a průmyslový holding hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 seinen Umsatz und Ebitda-Gewinn kräftig gesteigert. Nähere Informationen dazu will der tschechische Konzern, der wohl demnächst Vattenfalls Braunkohlegeschäft übernehmen kann, in einigen Tagen veröffentlichen.

  • Schleehain Bagger klein

    Das ostdeutsche Braunkohleunternehmen Mibrag wurde im Jahr 2009 an tschechische und slowakische Finanzinvestoren verkauft. Sie banden das Zeitzer Unternehmen in ein weit gespanntes, schwer durchschaubares Netzwerk von Holdinggesellschaften um den neu geschaffenen Konzern EPH ein, das von Steueroasen geprägt war. In diesen zunächst sehr undurchsichtigen Strukturen hat sich der Nebel inzwischen etwas gelichtet.

     

    Der ausführliche Premium-Bericht gibt einen Überblick darüber, wie sich die Gesellschafterstrukturen von Mibrag und EPH seit 2009 entwickelt haben.

    
  • Die tschechische Energetický a Prùmyslový Holding übernimmt sieben italienische Kraftwerke von dem deutschen Energiekonzern. Auch in Deutschland könnte sie demnächst möglicherweise ihre Expansion fortsetzen.

  • EPH verbucht hohe Wertzuwächse für fossile Kraftwerke

    Ergänzt-2. Energetický a průmyslový holding hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 mehrere Gas- und Kohlekraftwerke in Ungarn und Italien zu günstigen Preisen übernommen und sie danach deutlich höher bewertet. Damit kann der tschechische Konzern nun einen starken Anstieg des Gewinns ausweisen – die darauf gezahlten Steuern wuchsen dagegen deutlich schwächer.

  • Große Transportpläne für Mibrags Braunkohle

    Das Bergbauunternehmen transportiert zunehmend Braunkohle über längere Strecken nach Tschechien und Niedersachsen. Fragen zum damit verbundenen wirtschaftlichen Aufwand und Kohlendioxid-Ausstoß beantwortet es nicht.

  • Ergänzt. Die Wirtschaftsministerien von Brandenburg und Sachsen sehen keinen Grund zur Besorgnis darin, dass Vattenfall sein Braunkohlegeschäft an undurchsichtige Finanzinvestoren übergibt. Dabei liegen die hohen Kostenrisiken für die öffentlichen Haushalte auf der Hand.

  • EP Energy, die tschechische Muttergesellschaft des ostdeutschen Braunkohleförderers Mibrag, verbuchte zuletzt einen Gewinnrückgang. Doch die Jahresergebnisse des von Finanzinvestoren aufgebauten Energiekonzerns sind eigentlich schwer miteinander zu vergleichen.

  • Keine Ahnung vom Braunkohle-Export nach Tschechien

    Die Bundesregierung und die Landesregierung von Sachsen-Anhalt wollen nichts davon wissen, dass der Braunkohleförderer Mibrag den heimischen Energieträger zunehmend nach Tschechien transportiert. Möglicherweise werden diese fragwürdigen Lieferungen noch deutlich ausgeweitet, wenn das Nachbarland seinen Ausstieg aus dem Braunkohlebergbau vollzieht.

  • Die umstrittenen tschechisch-britischen Neueigentümer von Vattenfalls Braunkohlegeschäft verwalten ihre Anteile über mehrere Zweckgesellschaften in drei Ländern. Unklar bleibt, wozu dabei das Steuerparadies Zypern eingebunden wurde, und welche Rolle der tschechische Milliardär Kellner wirklich spielt.

  • Mibrag lässt sich Braunkohle-Exporte genehmigen

    Ergänzt: Derzeit läuft der bergrechtliche Zulassungsprozess für den Hauptbetriebsplan des Mibrag-Tagebaus Profen. Dieser Plan enthält deutliche Hinweise auf die fragwürdigen Langstrecken-Transporte für Rohbraunkohle, von denen die Landesregierung Sachsen-Anhalts nichts wissen will.

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    Mehr Braunkohle-Absatz und höhere Kohlepreise beförderten das Geschäft. Bei der zuletzt verlustreichen Tochter HSR ermöglichten die Einnahmen aus der Sicherheitsbereitschaft für das ausgediente Kraftwerk Buschhaus schwarze Zahlen.

  • Mibrag Schleenhain Bagger klein

    In seinem traditionell spät veröffentlichten Jahresabschluss berichtet der Braunkohleförderer für 2017 wieder über einen deutlichen Gewinn, obwohl er unerwartet hohe Rekultivierungs-Rückstellungen bilden musste. Die Helmstedter Tochtergesellschaft, die Einnahmen aus der Sicherheitsbereitschaft für alte Braunkohlekraftwerke erhält, hat diesmal keinen eigenen Jahresabschluss erstellt.

    
  • Am Tagebau Profen will der Braunkohle-Produzent für 1,3 Milliarden Euro ein gut regelbares Großkraftwerk bauen. Wenn die Genehmigungen vorliegen und Investoren mitziehen, soll der Bau 2015 beginnen. 14/10/2011

  • Der Braunkohleförderer transportiert den heimischen Brennstoff zunehmend über lange Strecken nach Niedersachsen und Tschechien. Zumindest die Auslandslieferungen sollen nun wohl zum Jahresende eingestellt werden.

  • EP Energy hat nach der vollständigen Übernahme des Braunkohleförderers nun auch Anteile an einem der belieferten Kraftwerke übernommen. Bei Mibrag fällt auf, dass das bisher profitable Unternehmen zuletzt tiefrote Zahlen schrieb und dennoch hohe Summen an seine Gesellschafter überwies. 19/07/2012

  • Das Bergbauunternehmen versorgt das Kraftwerk Buschhaus in Niedersachsen mit jährlich 200.000 Tonnen Braunkohle. Im vergangenen Jahr lieferte es auch größere Mengen des fossilen Brennstoffs an das tschechische Kraftwerk Opatovice.

  • Mibrags fragwürdige Finanzströme

    Das Bergbauunternehmen hat in zwei Jahren ungewöhnlich hohe Geldsummen an seine neuen tschechischen Gesellschafter ausgezahlt. Sie übersteigen inzwischen den Preis, zu dem vor drei Jahren noch das ganze Unternehmen verkauft wurde. 23/08/2012