Energiehandel

  • Erweiteter Handel mit Gastransport-Kapazitäten

    Die Handelsplattform Prisma ist seit April der zentrale europäische Marktplatz für marktgebiets- und grenzüberschreitende Gastransport-Kapazitäten. Ab Januar soll hier auch der Zweithandel mit Kapazitäten beginnen, die Transporteure nicht mehr brauchen.

  • Europa-Kartellstrafen für Strombörsen-Absprachen

    Europa-Kartellstrafen für Strombörsen-Absprachen

    Die deutsch-französische Strombörse Epex Spot und die skandinavische Strombörse Nord Pool Spot arbeiten seit Jahren gemeinsam daran, den grenzüberschreitenden Stromhandel zu verbessern. Dass sie sich zeitweise auch keine Konkurrenzkämpfe um europäische Märkte mehr liefern wollten, hat die EU-Kommission jetzt mit Geldbußen bestraft.

  • Europäische Energiebörsen auf dem Weg zur Integration

    Durch die Kopplung von Märkten versuchen Energiebörsen, Engpässe zwischen nationalen Netzen besser zu bewirtschaften. Mit der gegenseitigen Verflechtung der Leipziger European Energy Exchange und der Pariser Powernext hat nun auch eine Konsolidierung dieser Unternehmen begonnen. 11/2008

     

  • Europäischer Blick auf deutsche Stromnetz-Engpässe

    Stromtrassen bei Hartmannsdorf klein

    Die Europäische Kommission möchte die Preiszonen im Strom-Großhandel danach festlegen, wo es Engpässe im Übertragungsnetz gibt. Die Bundesregierung ist dagegen fest entschlossen, die einheitliche Stromgebotszone in Deutschland zu erhalten.

  • Gabriel warnt vor kleineren Strombörsen-Preiszonen

    Gabriel warnt vor kleineren Strombörsen-Preiszonen

    Verzögerungen beim Stromnetz-Ausbau können nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministers dazu führen, dass die Bundesnetzagentur kleinere Strombörsen-Preiszonen festlegt. Die Strompreise in Süddeutschland wären dann höher als in anderen Bundesländern.

  • Gasprom übernimmt den Erdgashandel von BASF

    Der russische Energiekonzern soll alleiniger Eigentümer der Erdgashändler Wingas, WIEH und WIEE werden. Im Gegenzug kann die BASF-Tochter Wintershall ihre Erdgasförderung in Westsibirien weiter ausbauen.

  • Kältewelle schiebt Gasbörsen an

    Kältewelle schiebt Gasbörsen an

    Der gestiegene Erdgasbedarf bei niedrigen Temperaturen hat sich an den Spotmärkten in Leipzig und Paris deutlich niedergeschlagen. Der russische Produzent Gasprom hatte zeitweise Schwierigkeiten, alle Lieferwünsche seiner europäischen Kunden zu erfüllen. 08/02/2012

  • Norddeutscher Vorschlag für eine regionale Strombörse

    Marlow klein

    Das Institut für Weltwirtschaft Kiel schlägt eine norddeutsche Strombörse vor, um die „groteske“ Situation bei den regionalen Strompreisen zu beheben. Ein großes Strom-Überangebot und dennoch besonders hohe Preise gibt es auch in Ostdeutschland.

  • Ökostrom sendet an der Börse keine Preissignale

    Ökostrom sendet an der Börse keine Preissignale

    Der kurzfristige Strombörsen-Handel wird inzwischen stark von Strom aus erneuerbaren Energien geprägt. Die hohen Kosten für seine Produktion spielen dort allerdings keine Rolle. 21/08/2012

     

  • Preisnachlass für russisches Erdgas

    In der aktuellen Gaspreis-Krise berichtet erstmals ein europäischer Großkunde über einen Preisnachlass für langfristige russische Erdgaslieferungen. Der italienische Energieversorger Edison hatte darüber zweieinhalb Jahre lang mit seinem Lieferanten intensiv verhandelt. 29/07/2011

  • Prisma lenkt Gastransport-Handel auf eine Plattform

    Prisma lenkt Gastransport-Handel auf eine Plattform

    Mit einer gemeinsamen Kapazitäts-Plattform für Gas-Fernleitungsnetze wollen neunzehn europäische Netzbetreiber den grenzüberschreitenden Transport erleichtern. Dazu soll ein Leipziger Unternehmen, das derzeit die deutsche Plattform betreibt, nach Brüssel umziehen.

  • Redispatch – eine teure Stütze für den einheitlichen Strombörsen-Preis

    Zwischen Thüringen und Bayern gibt es einen großen Stromleitungs-Engpass, der den eigentlich notwendigen Transport von Ostdeutschland nach Süddeutschland stark einschränkt. Damit dennoch in ganz Deutschland ein einheitlicher Strombörsen-Preis ermittelt werden kann, nutzen die Übertragungsnetz-Betreiber zunehmend den sogenannten „Redispatch“. Die steigenden Mehrkosten für diesen eigentlich marktfremden Eingriff tragen kleine und mittelgroße Stromkunden.

  • Starkes Wachstum bei der Energiebörse EEX

    Durch kräftige Zuwächse im Handel mit Strom, Erdgas und Emissionsrechten hat die EEX European Energy Exchange im Jahr 2010 ein Rekordergebnis erreicht. Die Diskussion um den Atomausstieg hat zuletzt den Strom-Terminhandel elektrisiert. 14/04/2011

  • Strom wird manchmal auch mit Geld geliefert

    Strommasten Roehrsdorf klein

    Wenn eine starke Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf einen niedrigen Verbrauch trifft, entstehen an der Strombörse niedrige und sogar negative Preise. Den Nutzen davon haben vor allem Großkunden in Deutschland und Österreich, die Nachteile treffen Kraftwerksbetreiber, Endkunden und östliche Nachbarländer.

    
  • Strom-Terminmarkt sorgt für EEX-Rekordergebnis

    Strom-Terminmarkt sorgt für EEX-Rekordergebnis

    Mit Handelsgeschäften für langfristige Stromlieferungen verdient die Leipziger Energiebörse traditionell das meiste Geld. Dieses wichtige Geschäftsfeld war lange Zeit ein Sorgenkind, doch zuletzt konnte es wieder stark ausgebaut werden.

  • Strombörse Epex Spot übernimmt Energiebörse APX

    Strombörse Epex Spot übernimmt Energiebörse APX

    Ergänzt: Die deutsch-französische Strombörse Epex Spot hat mit der niederländischen Energiebörse APX eine Integration der Geschäfte vereinbart. Die Übernahme soll durch einen verzweigten Anteilstausch vollzogen werden.

  • Weiter hohe Kosten für die Stromnetz-Stabilisierung

    Lippendorf 052019 klein

    Redispatch, Reservekraftwerke und Countertrading ermöglichen den virtuellen Stromtransport über Leitungsengpässe. Dazu kommt das Einspeisemanagement für Ökostrom und Kraftwärme-Kopplung. Das alles bezahlen die Stromkunden für das Jahr 2018 mit 1,44 Milliarden Euro.

  • Zuschlag für die vorläufige Emissionshandels-Plattform

    Zuschlag für die vorläufige Emissionshandels-Plattform

    Als transitorische Versteigerungsplattform des deutschen Emissionshandels wird die Energiebörse EEX bis März 2013 bis zu 85 Mio. Emissionsberechtigungen versteigern. Danach soll eine dauerhafte Plattform eingerichtet werden. 16/03/2012