Braunkohle

  • EPH Energetický a prùmyslový holding berichtet über ein profitables Geschäftsjahr 2014, legt aber noch keinen Geschäftsbericht vor. Den internationalen Expansionskurs im fossilen Energiebereich hatte das tschechische Unternehmen zuletzt weiter fortgesetzt.

  • Mibrags Sicht auf Strukturwandel und Gesellschafter

    Der Betriebsrat des Bergbauunternehmens rechnet mit einem drastischen Strukturwandel, sobald erneuerbare Energien ausreichend und wirtschaftlich gespeichert werden können. Geschäftsführung und Aufsichtsrat sehen auch danach noch eine Zukunft für die Braunkohleförderung.

  • Mehr oder weniger zufällig wurde jetzt bekannt, dass der ostdeutsche Braunkohleförderer Mibrag nun doch noch seinen schon lange überfälligen Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht hat. Wie immer in den letzten Jahren, belegt er einen ungewöhnlich starken Kapitalabfluss an die Finanzinvestoren der Muttergesellschaft.

  • Mibrags undurchsichtige Gesellschafter

    Über die Energie- und Industrieholding EPH kaufen sich tschechische und slowakische Geschäftsleute zunehmend in die deutsche Braunkohlewirtschaft ein. Ihre Gesellschafterstrukturen sind undurchsichtig – und auffällig eng mit dem Steuerparadies Zypern verknüpft.

  • Mit einer teuren Sicherheitsbereitschaft für Braunkohle-Kraftwerke will die Bundesregierung den nationalen Treibhausgas-Ausstoß senken. Weil sie dabei den Marktmechanismus des europäischen Emissionshandels nicht berücksichtigt hat, können nun anderswo mehr Treibhausgase in die Luft gelassen werden.

    
  • Neuer Boxberger Braunkohleverstromer im Dauerbetrieb

    Der neue Großkraftwerks-Block von Vattenfall Europe nutzt den eingesetzten Rohstoff zu knapp 44 Prozent. Das Unternehmen könnte die Effizienz solcher Großanlagen künftig noch etwas steigern.

  • Neuer Kraftwerksblock spart Braunkohle

    Der Energiekonzern Vattenfall hatte im Oktober 2012 einen neuen Block im Braunkohlekraftwerk Boxberg in Betrieb genommen. Im ersten Jahr Dauerbetrieb hat er den prognostizierten Wirkungsgrad erreicht, die früheren Stahlprobleme waren nicht spürbar.

  • Ostdeutsche Braunkohle weckt auch polnisches Interesse

    Aktualisiert: Einem Medienbericht zufolge interessiert sich der polnische Energiekonzern PGE für die zum Verkauf gestellte ostdeutsche Braunkohlesparte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. PGE erklärte inzwischen dazu, nicht in den Verkaufsprozess einbezogen zu sein. Als weitere mögliche Bieter kommen eine tschechische Holding und andere Finanzinvestoren in Frage.

  • Starkstrom Leitungen 2 klein

    In der Regelzone von 50 Hertz werden steigende Strommengen aus erneuerbaren Energien produziert. Dabei liefern wahrscheinlich auch die Braunkohle- und Gaskraftwerke weiter soviel Strom, dass sie den Bedarf der Region fast vollständig decken können.

  • Bei der deutsch-polnischen Grenzstadt Guben/Gubin will der polnische Energiekonzern PGE einen neuen Braunkohle-Tagebau erschließen und ein Großkraftwerk bauen. Für dieses Projekt läuft derzeit die grenzüberschreitende Umweltverträglichkeits-Prüfung.

  • Projektideen für den Braunkohle-Tagebau Profen

    Bei der Rekultivierung des Tagebaus Profen wollen Mibrag und Getec in den nächsten 20 Jahren einen Energiepark mit Solar- und Windparks, Stromspeichern und Öko-Heizwerken aufbauen. Zu den Projektideen gehört auch die stoffliche Verwertung von Braunkohle.

  • Schicksalsfrage für die deutsche Braunkohle

    Einer Prognos-Studie zufolge kann die Braunkohle-Wirtschaft ihre heutige Bedeutung nur sichern, wenn sie die unterirdische Entsorgung von Kohlendioxid breit anzuwenden vermag. Andernfalls schrumpft sie drastisch. 21/11/2011

  • Vor zehn Jahren hatte der Technikkonzern ein sächsisches Ingenieurunternehmen übernommen, das Anlagen für die Gaserzeugung aus Kohle und anderen Energieträgern entwickelt. Doch das Geschäft mit den Kohlevergasern ist nicht wie erwartet vorangekommen – und soll nun eingestellt werden.

  • Der Braunkohleveredler Romonta hat mit seinen eigenen Tagebauen die Landschaft um Amsdorf bei Halle geprägt. Jetzt sorgt er dafür, dass auf den früheren Bergbauflächen zunehmend Anlagen für die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen entstehen. 23/05/2012

  • Moderne kohlegefeuerte Großkraftwerke wie in Lippendorf und Lünen erreichen zwar relativ hohe elektrische Wirkungsgrade, doch ihre Gesamt-Wirkungsgrade bleiben begrenzt. Die stadtnahen, ebenfalls kohlegefeuerten Heizkraftwerke in Bautzen und Chemnitz können die Wärme, die bei der Stromerzeugung anfällt, besser nutzen.

    
  • Streit um den „Tod aus dem Schlot“

    Greenpeace macht Luftschadstoffe aus deutschen Kohlekraftwerken für gravierende Gesundheitsschäden verantwortlich und fordert den Kohleausstieg bis 2040. Die Kraftwerksbetreiber weisen dies zurück und präsentieren ihre Erfolge bei der Schadstoff-Verringerung.

  • Synthesegas eröffnet Alternativen für die Braunkohlenutzung

    Moderne Anlagentechnik macht es möglich, aus Braunkohle nicht nur Strom und Wärme zu produzieren. Über den Zwischenschritt der Synthesegas-Erzeugung lassen sich auch flüssige und gasförmige Energieträger sowie Chemieprodukte gewinnen. 17/08/2012

     

  • Trockenbraunkohle soll Kraftwerksblock beweglicher machen

    Der Energiekonzern Vattenfall erprobt in seinem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde eine neuartige Zünd- und Stützfeuerung mit Trockenbraunkohle. Sie soll es ermöglichen, die Leistung eines Kraftwerksblocks besser als bisher an die Stromeinspeisung erneuerbarer Energien anzupassen.

  • Der tschechische Energie- und Industriekonzern EPH hat beim ostdeutschen Bergbauunternehmen Mibrag eine Übernahmepraxis demonstriert, wie sie von kurzfristig orientierten Finanzinvestoren bekannt ist. Zuletzt hat EPH über Mibrag das Braunkohlekraftwerk Buschhaus übernommen, und weitere Übernahmen sind durchaus denkbar.

  • Der Braunkohleförderer Mibrag hatte im April angekündigt, seine Exporte von Rohbraunkohle nach Tschechien bis zum Jahresende zu beenden. In tschechischen Medien waren Zweifel daran aufgekommen, die nun von der Muttergesellschaft EPH ausgeräumt wurden.