Braunkohle

  • Die Kraftwerksbetreiber Vattenfall Europe, RWE Power und Steag planen wieder große Stromerzeuger. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Kohlekraftwerken mit gesteigerten Wirkungsgraden. 10/2006

  • KW Lippendorf 052019 klein

    Die Bundesregierung arbeitet an einem Gesetz für den Kohleausstieg. Zeitungsberichten zufolge sieht der Entwurf zwar vor, weitere Kohlekraftwerke stillzulegen. Ob auch die zugehörigen Emissionszertifikate gelöscht werden, soll aber wohl offenbleiben.

  • Kohlendioxid aus Rauchgas und Umgebungsluft

    Cottbuser Wissenschaftler arbeiten daran, CO2-haltiges Rauchgas aus Kraftwerken für die Produktion von synthetischem Erdgas zu nutzen. Ein Schweizer Unternehmen gewinnt das Treibhausgas aus der Luft, um es als Rohstoff verkaufen zu können.

  • Kohlendioxid fordert die Braunkohlewirtschaft heraus

    Die Braunkohleverstromer RWE und Vattenfall wollen ihre größeren Projekte für die Abtrennung und Speicherung von CO2 nicht mehr umsetzen, betreiben aber bestehende Pilotanlagen weiter. Die Fortschritte beim Wirkungsgrad ihrer Großkraftwerke bleiben begrenzt, solange die dort anfallende Abwärme nicht besser genutzt wird. 06/08/2012

     

  • Kohlendioxid-Speicherung mit Hindernissen

    Der Bundestag hat ein Gesetz für die umstrittene Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid beschlossen. Dem Betreiber Vattenfall Europe reicht dieser Rechtsrahmen allerdings nicht aus. 08-11/07/2011

  • Die umstrittenen tschechisch-britischen Neueigentümer von Vattenfalls Braunkohlegeschäft verwalten ihre Anteile über mehrere Zweckgesellschaften in drei Ländern. Unklar bleibt, wozu dabei das Steuerparadies Zypern eingebunden wurde, und welche Rolle der tschechische Milliardär Kellner wirklich spielt.

  • An einem Kessel des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde erprobt der Energiekonzern Vattenfall derzeit eine neue, gut regelbare Brennertechnik mit Trockenbraunkohle, um die Zünd- und Stützfeuerung zu gewährleisten. Sie soll es ermöglichen, die Mindestlast eines Kraftwerksblocks weiter abzusenken, damit mehr Strom aus erneuerbaren Energien in das Übertragungsnetz eingespeist werden kann.

    
  • Zunehmende Privilegien für Strom-Großverbraucher haben die Ökostrom-Umlage für alle anderen Verbraucher verteuert. Als besonders aberwitzigen Fall bezeichnet die Deutsche Umwelthilfe, dass auch Vattenfalls Braunkohle-Tagebaue mit hohen Summen bevorteilt  werden.

  • KW Lippendorf 20122018 klein

    Der Betreiber des Großkraftwerks Lippendorf zeigt sich bereit, die Liefermengen abzusenken und andere Energieträger in die Fernwärme-Produktion einzubeziehen. Ob die vom Kohleabbau bedrohten Gemeinden Pödelwitz und Obertitz erhalten werden können, berücksichtigt er in seinen Überlegungen bisher nicht.

  • KW Lippendorf 092017 2 klein

    Die Stadtwerke beziehen derzeit 60 Prozent ihrer Fernwärme aus dem Braunkohle-Großkraftwerk Lippendorf. Um diese Lieferungen schrittweise ablösen zu können, wollen sie die eigene Wärmeerzeugung durch Erdgas und erneuerbare Energiequellen ausbauen.

  • Fernwärme Übergabestation klein

    Die Stadtwerke Leipzig wollen die Wärmelieferungen aus dem Braunkohle-Kraftwerk Lippendorf vollständig ersetzen. Dazu investieren sie 300 Millionen Euro in eigene Wärmeerzeuger und -speicher.

  • Lippendorfer Fernwärme für Leipzig bis 2023

    Heißwasser aus dem Braunkohlekraftwerk Lippendorf liefert die Grundlast für das Leipziger Fernwärmesystem. Vattenfall will das Kraftwerk zwar verkaufen, verlängerte jetzt aber dennoch den Fernwärmevertrag mit den Stadtwerken Leipzig um zehn Jahre.

  • pilotanlage_choren_kleinSachsens Hochschulen verfügen über ein großes Forschungspotenzial bei der energetischen Nutzung von Braunkohle und Biomasse. Im Vordergrund stehen derzeit Technologien für die Abtrennung von Kohlendioxid in Kraftwerken und für die Vergasung fester Energieträger. 09/2006

  • Mibrag expandiert ins Helmstedter Revier

    Das Braunkohlekraftwerk Buschhaus sollte eigentlich 2017 stillgelegt werden, wenn der zugehörige Tagebau Schöningen ausläuft. Mibrag übernimmt nun beides und will das Kraftwerk künftig mit Profener Kohle betreiben.

  • Mibrag lässt sich Braunkohle-Exporte genehmigen

    Ergänzt: Derzeit läuft der bergrechtliche Zulassungsprozess für den Hauptbetriebsplan des Mibrag-Tagebaus Profen. Dieser Plan enthält deutliche Hinweise auf die fragwürdigen Langstrecken-Transporte für Rohbraunkohle, von denen die Landesregierung Sachsen-Anhalts nichts wissen will.

  • Schleenhain Tagebauschild klein

    Mehr Braunkohle-Absatz und höhere Kohlepreise beförderten das Geschäft. Bei der zuletzt verlustreichen Tochter HSR ermöglichten die Einnahmen aus der Sicherheitsbereitschaft für das ausgediente Kraftwerk Buschhaus schwarze Zahlen.

  • Mibrag Schleenhain Bagger klein

    In seinem traditionell spät veröffentlichten Jahresabschluss berichtet der Braunkohleförderer für 2017 wieder über einen deutlichen Gewinn, obwohl er unerwartet hohe Rekultivierungs-Rückstellungen bilden musste. Die Helmstedter Tochtergesellschaft, die Einnahmen aus der Sicherheitsbereitschaft für alte Braunkohlekraftwerke erhält, hat diesmal keinen eigenen Jahresabschluss erstellt.

    
  • In seinem traditionell spät veröffentlichten Jahresabschluss berichtet der Braunkohleförderer für 2017 wieder über einen deutlichen Gewinn, obwohl er unerwartet hohe Rekultivierungs-Rückstellungen bilden musste. Die Helmstedter Tochtergesellschaft, die Einnahmen aus der Sicherheitsbereitschaft für alte Braunkohlekraftwerke erhält, hat diesmal keinen eigenen Jahresabschluss erstellt.

    
  • Am Tagebau Profen will der Braunkohle-Produzent für 1,3 Milliarden Euro ein gut regelbares Großkraftwerk bauen. Wenn die Genehmigungen vorliegen und Investoren mitziehen, soll der Bau 2015 beginnen. 14/10/2011

  • Der Braunkohleförderer transportiert den heimischen Brennstoff zunehmend über lange Strecken nach Niedersachsen und Tschechien. Zumindest die Auslandslieferungen sollen nun wohl zum Jahresende eingestellt werden.