Biomasse

  • Moderne Bioenergie in den Zeiten der Fehlanreize

    Das Deutsche Biomasse-Forschungszentrum sieht hierzulande große Fortschritte beim Übergang von der traditionellen zu einer modernen Bioenergieversorgung. Dabei t  es in der heimischen Biogas-Branche gerade ganz gewaltig.

  • Biomethan kann in Anlagen mit Kraftwärme-Kopplung dazu beitragen, die schwankende Netzeinspeisung von Strom aus Solar- und Windparks auszugleichen. Um diese Möglichkeit zu erschließen, erkunden Biomasse-Forscher neue Anwendungen für die stromgeführte Wärmeproduktion.

  • Die neue Anlage vergärt Gülle, Festmist und Mais zu Biogas, das vor Ort in einem Block-Heizkraftwerk zur Strom- und Wärmeproduktion dient. Die zunächst aufgebaute Vermarktung des Stroms und besonders der Wärme soll noch weiterentwickelt werden.

  • Neue Konzepte für ungenutzte biogene Reststoffe

    In Deutschland könnten deutlich größere Mengen Stroh, Gülle und Holzreste stofflich oder energetisch genutzt werden, wenn es geeignete Konzepte und Lösungen gäbe. Sie werden unter anderem mit Hilfe des Förderprogramms „Energetische Biomassenutzung“ entwickelt, das nun nach einer bundespolitischen Pause weitergeführt wird.

  • Neue Wege für die Wärmenutzung in Biogasanlagen

    In Sachsens Biogasanlagen wurde die Abwärme, die bei der Stromerzeugung anfällt, zuletzt etwas besser genutzt. Für eine Biogasanlage in Sachsen-Anhalt könnte es sinnvoll sein, aus der Wärme  auch Absorptionskälte für die Milchkühlung zu produzieren. 25/01/2012

  • In Leuna arbeitet Linde daran, die Produktion von biogenem Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen. Cottbuser  Wissenschaftler optimieren die Wasserelektrolyse, und Dresdner Nachwuchsforscher wollen Algen und Bakterien nutzen, um den Schadstoff-freien Energieträger zu erzeugen.

  • Das Erneuerbare Energien Gesetz 2012 stellt höhere Anforderungen an Biogasanlagen, bringt teilweise aber auch bessere Vergütungssätze. Der Einsatz von Mais wird gedeckelt, Alternativen sind Bioabfälle und Gülle. 11/11/2011

  • Im  Bioenergiepark Pöhl hat sich das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme mit Lehmann Maschinenbau verbündet. In einer Pilotanlage wollen die Partner die Biomethan-Ausbeute verbessern und eine innovative Verstromung erproben.

  • Bisher wurde Strom aus erneuerbaren Energien in unserem östlichen Nachbarland über ein begrenzt wirksames Zertifikatesystem gefördert. Nun sollen die Einspeisevergütungen überwiegend durch jährliche Auktionen ermittelt werden, nur für Mikroanlagen gelten feste Sätze.

  • Projektideen für den Braunkohle-Tagebau Profen

    Bei der Rekultivierung des Tagebaus Profen wollen Mibrag und Getec in den nächsten 20 Jahren einen Energiepark mit Solar- und Windparks, Stromspeichern und Öko-Heizwerken aufbauen. Zu den Projektideen gehört auch die stoffliche Verwertung von Braunkohle.

  • Der Bau von Biogasanlagen in Deutschland hat sich weiter beschleunigt. Nach Erhebungen des DBFZ Deutschen Biomasse-Forschungszentrums waren Ende 2010 rund 5.900 Biogasanlagen in Betrieb, die mit einer installierten elektrischen Leistung von 2.300 Megawatt vor Ort Strom erzeugen. 21/04/2011

  • Betreiber von Biogasanlagen müssen kein großes Risiko eingehen, um ihren Strom direkt zu  vermarkten. Alle Möglichkeiten des Marktes können sie allerdings erst nutzen, wenn sie ihre Anlage flexibilisieren – doch das will wiederum gut überlegt sein.

  • Windpark 092017 klein

    Der Freistaat will sich neue Ziele für den langfristigen Ausbau der Ökostrom-Produktion setzen. Dazu holt er nun mit einem Online-Beteiligungsverfahren die Meinungen der Bürgerinnen ein.

  • Schwierige Umwandlung von Grünschnitt zu Biokohle

    Auf dem Gelände der Deponie Lochau erproben die Stadtwerke Halle eine neuartige Technik, die einen hochwertigen Brennstoff aus biogenen Reststoffen produzieren soll. Nachdem technische Schwierigkeiten das Projekt verzögerten, wird nun ein mehrtägiger Probebetrieb vorbereitet.

  • Die SWH Stadtwerke Halle bauen ihre Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien aus. Auf einer Klimaschutz-Konferenz von Partnerstädten stellte das Unternehmen neue Projekte für Solarstrom, Wasserkraft und Bioenergie vor. 05/05/2011

     

  • Bisher kam es für die Betreiber von Biogasanlagen nur darauf an, möglichst viel Strom zu produzieren und in die Netze einzuspeisen. Inzwischen kann es sich lohnen, den Strom dann zu erzeugen, wenn der Bedarf am größten ist.

  • Der Windkraft-Spezialist Enertrag hat mit drei Partnern aus der Energie- und Verkehrswirtschaft ein Hybridkraftwerk gebaut. Es soll drei Energiequellen vereinigen, um bedarfsgerecht Strom zu erzeugen und Wasserstoff als Kraftstoff zu liefern. 07-09/11/2011

  • Im Thüringer Tabarz ist das weltweit erste viermotorige Kraftwerk mit Stirlingmotoren für Biomasse in Betrieb gegangen. Die fortschrittliche Technik dieser Pilotanlage wurde großzügig gefördert, der erzeugte Strom erhält eine attraktive Vergütung. 15/02/2012

  • Stroh kann noch viel Energie liefern

    In Deutschland wird bisher nur ein Prozent der nachhaltig verfügbaren Strohmenge energetisch genutzt. Um sie besser für die Strom-, Wärme- und Kraftstoffproduktion zu erschließen, muss auch noch die Technik weiterentwickelt werden.

  • Strom aus Bioenergie im Blickpunkt

    Das Bundesumweltministerium rechnet mit Kürzungen im Bereich nachwachsender Rohstoffe. Die Rahmenbedingungen für schon bestehende Anlagen sollen dagegen nicht angetastet werden.